19. Mai 2014, 09:36
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Indien: Investoren spüren Wind of Change

Investoren setzen wieder große Hoffnungen auf den wirtschaftlichen Aufstieg Indiens. Dazu gehört auch Jürgen Maier, Fondsmanager im Team Emerging Markets Equities bei der österreichischen Raiffeisen Capital Management.

Indien

“Mit dem klaren Wahlsieg des Hindu-Nationalisten Narendra Modi, könnte Indien vor einer nachhaltigen wirtschaftspolitischen Erneuerung stehen. Was das Land braucht, sind vor allem Investitionen”, erklärt Maier.

Reformpaket vor der Tür

Nach vier Jahren Stillstand könnte nun so etwas wie ein „Wind of Change“ das Land erfassen, prognostiziert Maier: “Denn ausgestattet mit der absehbaren absoluten Mehrheit hat Indiens größte Oppositionspartei, die BJP, mit ihrem populären Anführer Narendra Modi, nun alle Möglichkeiten, ihre Wahlversprechen einzulösen: Es sind dies primär: Wirtschaftswachstum generieren, Arbeitsplätze schaffen und Investitionen in Energie-, Straßen- und Schienennetze zu tätigen. Aber auch die Einführung einer Mehrwertsteuer, der Abbau von Zöllen zwischen den Bundesstaaten und die Bekämpfung von Korruption stehen auf der Agenda. Mit Modi an der Spitze, der als Gouverneur des Bundesstaats Gujarat bisher einen sehr guten Trackrecord vorzuweisen hat, stehen die Chancen auf Realisierung dieser gewichtigen Ziele so gut wie noch nie.”

Das hebt aus seiner Sicht auch die Stimmung der Investoren, obwohl klar sei, dass all diese Vorhaben nicht in kurzer Zeit zu stemmen sein werden.

“Sollte Indien in einen positiven Investitionszyklus kommen, dann wird das Land für Investoren einer der attraktivsten Emerging Markets weltweit werden, wenn nicht überhaupt der attraktivste. Für die Aktienkurse bedeutet dies vor allem langfristig sehr positive Aussichten”, gibt sich Maier überzeugt.

Raiffeisen Capital Management hat Indien in seinen beiden EM-Fonds Raiffeisen-Emerging-Markets-Aktien und Raiffeisen-Eurasien-Aktien aktuell übergewichtet. (mr)

Foto: Shutterstock

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