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15. Januar 2014, 13:59
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Janus: Jetzt konsumnah in China investieren

Durch die Wirtschaftsreformen, die das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Chinas für 2014 beschlossen hat, ergeben sich nach Einschätzung des US-Vermögensverwalters Janus Capital gute Anlagechancen an den chinesischen Aktienmärkten, insbesondere in konsumnahen Branchen.

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“Ein Kernpunkt der Reformen ist, dass der staatlichen Einfluss auf den Wirtschaftssektor zurückdrängt wird”, erläutert Hiroshi Yoh, Fondsmanager des Janus Asia Equity Funds. „Mit der Liberalisierung wird es zu einer effizienteren Verteilung von Ressourcen und Produktionskapazitäten kommen”.

Privatwirtschaft erobert Staatsmonopole

Die beschlossenen Maßnahmen sehen unter anderem vor, dass die Ein-Kind-Politik gelockert und das Sozialleistungssystem reformiert wird, dazu kommen eine Strukturreform im Bankensektor und neue Regeln für Unternehmen in Staatsbesitz. Somit dürfen zukünftig auch private Unternehmen in Branchen und Industriezweigen tätig werden, in denen staatlich kontrollierte Firmen bislang eine Art Monopolschutz genießen. Zudem verpflichtet sich die Regierung, marode oder finanziell angeschlagene Staatsunternehmen nicht mehr länger zu stützen.

“Dies wird zu einem Abbau der Kapazitätsüberhänge etwa in der Stahl- und Zementindustrie führen”, prognostiziert Yoh. “Die Staatsunternehmen werden zudem lernen, wettbewerbsfähig zu werden und auf ihre Profitabilität zu achten, wenn sie nicht vom Markt verdrängt werden wollen.” Die Lockerung der Ein-Kind-Politik stimuliert nach Einschätzung von Janus vor allem den privaten Konsum. “Denn chinesische Eltern geben nicht selten mehr Geld aus für ihre Kindern als für sich selbst“, weiß Hiroshi Yoh.

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