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11. Februar 2014, 08:20
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Laufzeitfonds: In Etappen zum Ziel

Attraktive Renditen, regelmäßige Erträge und das Ganze möglichst stabil und mit überschaubarem Anlagehorizont – diese Wünsche sind vielen Marktteilnehmern vertraut. Das gilt auch für konservative Anleger, die eine höchstmögliche Rendite suchen – immerhin will die Inflation verdient werden.

Laufzeitfonds

Die Fondsgesellschaft Allianz Global Investors setzt auf Laufzeitfonds.

Auf der Suche nach einer passenden Anlagelösung steht jedem Anleger grundsätzlich ein breites Spektrum von Anlageklassen für die finanzielle Planung zur Verfügung. Aktien, als in der Regel wachstumsfreudigstes Instrument, scheiden aufgrund ihrer mindestens ebenso großen Schwankungsfreude für konservative Anleger in der Regel aus.

Deutsche Staatsanleihen, auf der anderen Seite des Risiko-/Ertragsspektrums, haben heutzutage an Attraktivität verloren. Gibt es einen Mittelweg, der zum Ziel führen kann? Eine durchaus attraktive Wahl können Anleihen-Laufzeitfonds darstellen. Durch ihre Ausgestaltungsmöglichkeiten können sie insbesondere für konservative Anleger interessant sein.

Durchdachte Mischung

Möchte man Risiken bei der Anlage reduzieren, ist Streuung auf mehrere, sorgfältig ausgewählte Titel der erste Schritt. Dass das nicht langweilig sein muss, zeigen mögliche Stellschrauben, die man bei entsprechender Kenntnis der Anleihenmärkte gezielt für sich nutzen kann.

So können neben der Nutzung von Bonitätsaspekten oder Laufzeitbändern Staats- oder Unternehmensanleihen hoher Bonität eine wichtige Rolle für die stabilisierende Basis eines Anleihen-Portfolios spielen.

Hochzinsanleihen beimischen

Im aktuellen Zinsumfeld wird ein rein aus qualitativ hochwertigen Anleihen bestehendes Portfolio für attraktive Erträge allerdings nicht ausreichen. Deshalb machen ergänzende Renditechancen Sinn. So besteht innerhalb des Anleihensegments zum Beispiel die Möglichkeit, Hochzinsanleihen beizumischen.

Letztere können aktuell eine attraktive Ergänzung zu einem grundsätzlich soliden Portfolio darstellen. Das Wissen darum allein erleichtert einem Privatanleger in der Regel die Entscheidung aber noch nicht, denn die Anzahl der möglichen Titel ist enorm und die Unterschiede sind groß.

Eine sorgfältige Analyse ist unerlässlich, um die Unternehmen soweit einschätzen zu können, dass mögliche Bonitätsverbesserungen, aber auch Verschlechterungen frühzeitig erkannt und genutzt werden können.

Schritt für Schritt in die Zukunft

Als wesentliches Merkmal bieten Laufzeitfonds Anlegern einen klaren Planungshorizont. Darüber hinaus wird, in einer idealtypischen Laufzeitfonds-Familie, jedes Jahr ein Fonds fällig und gleichzeitig ein neuer Laufzeitfonds aufgelegt.

Dadurch haben Anleger und Berater die Möglichkeit, rollierend anzulegen. Also sofort nach Fälligkeit oder parallel zu einem bestehenden Investment in ein Anschlussprodukt zu investieren – mit den dann attraktivsten Renditechancen. So bleibt der Anleger flexibel und verbaut sich keine Chancen.

Seite zwei: Kursverluste werden minimiert

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