Universal-Investment und Profitlich Schmidlin lancieren Mischfonds

Dem Trend zu flexiblen Mischfonds folgt auch die Kölner Investmentboutique Profitlich Schmidlin. Die 2013 gegründete Gesellschaft legt gemeinsam mit der Frankfurter Universal-Investment den Profitlich Schmidlin Fonds UI (DE000A1W9A28) auf.

Die Aktien im Portfolio sollen mit einem Value-Ansatz ausgewählt werden,  Unternehmens- und Staatsanleihen mit einem Fokus auf Sondersituationen. Derivate werden ebenfalls genutzt, der Anlageschwerpunkt des Portfolios liegt auf Europa.

Attraktivität der einzelnen Wertpapiere

Die Asset Allocation soll nicht auf Basis von makroökonomischen Faktoren erfolgen, sondern sich rein aus der Attraktivität der einzelnen Wertpapiere ergeben. Zur Fondsauflage werden Aktien und Anleihen ausgeglichen gewichtet. Derivate werden zu Absicherungszwecken und als strategische Option eingesetzt.

„Neben langfristigen Investitionen in unterbewertete Unternehmen identifizieren wir kurz- bis mittelfristige Opportunitäten im Aktienbereich, die beispielsweise durch Kapitalmarkttransaktionen ausgelöst werden. Dieser einzeltitelgetriebene Ansatz ermöglicht ausreichend Flexibilität, um Chancen auszunutzen und hilft die Risiken sowie die Abhängigkeit von den Kapitalmärkten einzugrenzen“, meint Profitlich-Schmidlin-Vorstand Marc Profitlich.

Fokus auf Sondersituationen

„Der Fokus bei Anleihen liegt auf Sondersituationen in den Bereichen Hybridkapital von Finanzinstituten, Unternehmensanleihen und Restrukturierung von Staatsanleihen. Bei Unternehmensanleihen können dies beispielsweise besondere Prospektspezifika wie spezielle Besicherungen sein. Durch Staatsschuldenkrisen bieten auch Staatsanleihen und staatsgarantierte Anleihen regelmäßig attraktive Sondersituationen: Staatsanleihen die nach fremden Recht begeben wurden, wie beispielsweise Griechenlandanleihen nach Englischem und Schweizer Recht, sind nur schwer restrukturierbar. Aus diesem Grund wurden derartige Anleihen größtenteils vom jüngsten Schuldenschnitt verschont und vollständig zurückgezahlt. Die Wertschätzung für derartige Prospektbesonderheiten ist an den Kapitalmärkten noch nicht sehr ausgeprägt“, so Profitlich.

Der Fonds kostet jährlich 1,85 Prozent. Hinzu kommt eine Performance Fee von 15 Prozent auf die Rendite, die fünf Prozent per annum übersteigt. (mr)

Foto: Shutterstock

 

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