25. August 2014, 08:33
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Smart-Beta-ETFs: Schlauer als der Rest?

Europäische Gesellschaften sehen Potenzial im Geschäft mit Smart-Beta-ETFs. Diese bilden nicht mehr nur eins zu eins einen bestimmten Index ab. Mithilfe ausgeklügelter Handelsprogramme soll die Titelauswahl systematisch bleiben und gleichzeitig “intelligent” werden. Die neue Produktgruppe ist allerdings nicht unumstritten.

Smart-Beta

Smart Beta-ETF: Systematisches Anlegen mit dem Näschen eines Fondsmanagers kombiniert.

Die US-Gesellschaft Invesco will Anleger mit schlauen ETFs überzeugen. Dazu hat die Indexfondssparte Invesco Powershares ihr Europa-Team im Juni mit Kristian Walesby als Head of ETF Capital Markets Emea verstärkt.

Bryon Lake, Powershares-Chef für Europa und Afrika, erläutert: “Angesichts des starken Wachstums des europäischen ETF-Marktes bauen wir unser Team vor Ort konsequent aus. Kris Walesby wird maßgeblich dazu beitragen, dass wir unsere Kunden, Vertriebspartner und internen Teams künftig noch besser unterstützen können.”

Smart Beta aus den Alpen

Invesco Powershares nimmt für sich in Anspruch, als erster Anbieter überhaupt sogenannte Smart-Beta-ETFs auf den Markt gebracht zu haben. Seit 2003 beziehungsweise 2007 bietet der US-Asset-Manager auf dem Heimatmarkt und in Europa eine Auswahl an ETFs auf Indizes, die nicht mehr nur eins zu eins einen bestimmten Markt abbilden. Mithilfe ausgeklügelter Handelsprogramme soll die Titelauswahl systematisch bleiben und gleichzeitig “intelligent” werden.

Europäische Gesellschaften möchten ebenfalls in das Geschäft mit smarten ETFs einsteigen. Seit 2012 ist auch die eidgenössische Fondsgesellschaft Swiss & Global Asset Management am Start: “Bei den Smart-Equity-ETFs wenden wir systematische Modelle an, die wir jahrelang entwickelt haben. Wir kombinieren zwei verschiedene Ansätze: beim Trend-Portfolio setzen wir den Fokus auf das irrationale Verhalten der Anleger, während beim Value-Portfolio systematisch unterbewertete Unternehmen gekauft werden. Das Trend-Portfolio ist der taktische Teil der Smart Equity ETFs und basiert auf Erkenntnissen der Behavioral Finance”, sagt Stefan Fröhlich, Fondsmanager der Julius-Bär-Smart-Equity-ETFs von Swiss & Global.

In letztgenanntem Bereich werden Aktien täglich gehandelt. Das Value-Portfolio dagegen hat längere Haltefristen, die Positionen werden lediglich zweimal jährlich angepasst.

Seite zwei: Wesentlich höhere Gebühren

Weiter lesen: 1 2

1 Kommentar

  1. Smart Beta ETFs Infos auf Englisch: http://smart-beta.info

    Kommentar von Martina — 13. September 2015 @ 10:34

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...