Umfrage: Anleger sehen Ölpreis uneinheitlich

Das vierte Citi-Investmentbarometer für das Jahr 2014, welches gemeinsam mit Forsa quartalsweise erhoben wird, offenbart beim Ölpreis eine gespaltene Anlegermeinung.

Schwierige Gemengelage beim Erdöl.

Befragt auf Sicht von drei Monaten rechnen 39,5 Prozent mit einem sinkenden Ölpreis. Das ist der höchste Wert seit Auflegung des Citi-Investmentbarometers zu Beginn 2011. Gleichzeitig gehen aber auch 47,6 Prozent der Befragten davon aus, dass der Ölpreis auf zwölf Monate wieder steigt. Dies sei immerhin der höchste Wert seit dem letzten Quartal 2012.

Niedrige Kurserwartungen

Auch die aggregierten Kurserwartungen für die Anlageklassen Gold, Öl, europäische Aktien und Zinsen sind weiterhin schlecht. Umfrageteilnehmer werden zu diesen Anla-geklassen nach ihrer jeweiligen Kurserwartung auf drei- beziehungsweise zwölf-Monatssicht befragt. Der daraus gewonnene Gesamtindex kann Werte von +100 bis -100 erreichen. Mit +15 markierte er in der aktuellen Befragung erneut einen Tiefststand und unterbietet das Allzeit-Tief des letzten Quartals von +16 noch einmal um einen Punkt.

Dirk Heß, Co-Leiter europäischer Warrants- und Zertifikatevertrieb bei Citi: „Die Volatilität im Markt hat deutlich zugenommen. Die aktuelle Verunsicherung beim Ölpreis und der nun bereits zum zweiten Mal sehr niedrige Wert beim Citi-Investmentbarometer sollten Anleger zur Vorsicht mahnen.“

Foto: Shutterstock

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