20. November 2014, 07:55
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“Unbewusst Öko”

Praxisbeispiele: Man putzt sich nach dem Aufstehen mit der elektrischen Zahnbürste von Philips die Zähne, duscht mit herrlichem Duschgel von L´Occitane, bereitet sich ein leckeres Biomüsli von Hain Celestial zu, springt auf das Fahrrad mit den Komponenten von Shimano, trinkt auf dem Weg zur Arbeit einen fairen Kaffee bei Starbucks und beseitigt die Kaffeeflecken mit einem Tempo von Svenska Cellulosa.

Eine schicke Pulsuhr von Garmin schmückt das Handgelenk, um die sportlichen Erfolge auf dem Weg zur Arbeit zu messen. Begeistert schaut man auf die Elektroflitzer von Tesla, die emissionsfrei durch die Umweltzonen flitzen.

 Öko im Alltag

Von unterwegs regelt man via Smartphone bei strahlendem Sonnenschein noch eben die Klimaanlage von Wolf Heiztechnik (Centrotec Sustainable) und speist den aktuell mit der Sunpower Anlage erzeugten Sonnenstrom vom Dach in die eigenen Geräte ein. Kommt der Strom nicht vom Dach, bezieht man diesen vom Anbieter Naturstrom. Ein Webinar wird mit der Cloud-Lösung von VMWare noch am späten Vormittag abgehalten. In der Mittagspause wird noch kurz auf ebay gesurft, um für die Kinder ein paar Second Hand Klamotten zu ersteigern. Der Anruf bei Fielmann wegen der neuen Brille passt dazwischen, und auf dem Heimweg werden im dm Markt ein paar Osram Energiesparlampen besorgt.

Im Biomarkt wird frisch eingekauft sowie Schokolade von Lindt & Sprüngli für den Couchabend vor dem Fernseher organisiert. Und dann soll es ja auch noch Menschen geben, die davon profitieren, dass sie in Aktien (Investmentfonds) investieren, die genau in diesem Kreislauf gute Rendite erwirtschaften. A propos Aktie, die Ökoworld-Fondsmanager schmökern mehr als gerne in der Financial Times, die neben dem Kinder- und Schulbuchverlag Penguin zum Konzern Pearson gehört.

 

Seite drei: Lieblingsmarken der Deutschen

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