8. August 2014, 10:09
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Dossier: Vermögensverwaltende Fonds

Das sehen die Experten beim Vermögensverwalter der Deutschen Bank ähnlich: “Die Erholung geht mittlerweile in das sechste Jahr, und noch immer liegt die Kapazitätsauslastung in den USA, im Vereinigten Königreich und vor allem in der Eurozone unter den Niveaus historischer Aufschwünge. Damit zeigt sich erneut, dass Bilanzkrisen lange Schatten werfen. Statt zu konsumieren oder zu investieren, spart der Privatsektor und baut seine Schulden ab”, so die Analyse von Asoka Wöhrmann, Chief Investment Officer bei der Deutschen Asset & Wealth Management.

Mehrere Multi-Asset-Fonds am Start

Die Gesellschaft hat gleich mehrere Multi-Asset-Fonds wie etwa den DWS Sachwerte oder den DWS Concept Kaldemorgen am Start. Der CIO glaubt trotz der momentan sinkenden Kurse, dass immer mehr Anleger zu Aktien greifen, um einen “Ausweg aus dem Rendite-Dilemma zu finden”.

Gemeint sind die niedrigen Zinsen, die mit Anleiheinvestments zurzeit einzuheimsen sind. Lediglich knapp über ein Prozent per annum wird etwa für zehnjährige deutsche Staatsanleihen geboten. Die von Wöhrmann empfohlene Allokation eines ausgewogenen Portfolios für deutsche Kunden: Anleihen machen 47,6 Prozent, Aktien 41,6 Prozent und alternative Investments wie Rohstoffe knapp elf Prozent aus.

Investieren nach Programm

Anders als die genannten Konzepte beruht der risikoparitätische Ansatz der Hamburger Fondsgesellschaft Aquila Capital nicht auf Prognosen, welche der Asset-Klassen ertragreicher sind: In Anlagen mit hohem Risiko, also höherer Volatilität, fließt weniger Kapital, während in Anlageklassen mit niedrigem Risiko mehr Kapital investiert wird. Ziel ist, dass jede Anlageklasse gleich viel zum Gesamtrisiko des Portfolios beiträgt, die Assets also risikoparitätisch gewichtet sind.

Seite drei: Franzosen mit Europafokus

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