Columbia Threadneedle: Europa-Aktienquote gesenkt

Für die Fondsgesellschaft Columbia Threadneedle Investments haben Aktien europäischer Unternehmen an Attraktivität verloren.

Asset Manager Columbia Threadneedle reduziert sein Engagement in europäischen Aktien.

„Die Verhandlungen über Griechenlands Schulden scheinen sich ebenso langwierig zu gestalten wie Odysseus‘ verschlungene Heimreise von Troja und belasten weiterhin die globalen Aktienmärkte“, sagt Mark Burgess, CIO für die Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) und globaler Aktienchef der Fondsgesellschaft.

„Bewertungen zu hoch“

Zudem hält Columbia Threadneedle die Bewertungen nach der starken Wertentwicklung europäischer Aktien in diesem Jahr für zu hoch.

Einige Trends, die die Gesellschaft zu einer Übergewichtung Europas bewogen hatten, hätten sich in den letzten Monaten umgekehrt: „Dazu gehört der sehr niedrige Ölpreise und die Positionierung professioneller Anleger. Der Wechselkurs wirkt sich ebenfalls nicht besonders günstig aus“, so Burgess.

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Vor diesem Hintergrund hat Columbia Threadneedle die Übergewichtung von Aktien in den gemischten Portfolios reduziert: „Genauer gesagt haben wir die Übergewichtung in Europa ohne Großbritannien um einen halben Prozentpunkt gesenkt“, sagt Burgess. „Auch britische Aktien reduzierten wir um einen halben Prozentpunkt, behalten die Übergewichtung in beiden Regionen jedoch bei.“

Auf globaler Ebene seien die Aussichten für Gewinnwachstum ebenfalls weniger positiv als zuvor, so der Aktienchef. Dennoch bleibt der Aktienanteil insgesamt übergewichtet. (mr)

Foto: Shutterstock

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