1. Mai 2015, 09:38
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Studie: Drahtseilakt für Anleger zwischen Gewinnpotenzial und Verlustrisiko

Traditionelle Diversifizierungsstrategien gefragt

Das Trauma, das die weltweite Finanzkrise hinterlassen hat, spiegelt sich darin wider, dass 84 Prozent der Umfrageteilnehmer irgendeine Form von Absicherungsstrategie anwenden, oftmals eine dynamische Vermögenswertallokation. Allerdings vertrauen viele Anleger trotz der Korrelationskonvergenz während der weltweiten Finanzkrise weiterhin einer traditionellen Diversifizierungsstrategie. Eine solche Strategie hielten 65 Prozent der Befragten allein als ausreichend, um ihre Portfolios abzusichern.

Optimismus fehl am Platz?

Grundsätzlich herrschte unter den Anlegern ein hohes Maß an möglicherweise nicht gerechtfertigtem Optimismus, denn neun von zehn Anlegern waren zuversichtlich, dass ihr Portfolio eine größere Marktkorrektur gut überstehen wird.

Beratung für Optionen gegen Abschwünge gefragt

“Unsere Umfrage zeigt, dass Vermögensverwalter die Anleger besser über ihre Optionen im Hinblick auf Absicherungsstrategien gegen Marktabschwünge aufklären müssen. Dies bedarf einer Zusammenarbeit mit den Kunden, damit gemeinsam Lösungen entwickelt werden können, die das richtige Maß an Absicherung bieten”, fügte Farley hinzu.

Für die SSGA Untersuchung, durchgeführt in Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Forschungsinstitut im Januar 2015, wurden 420 Anleger befragt, darunter CEOs, CIOs, Portfoliomanager und Direktoren in 13 Ländern aus Europa, Asien und den USA. (fm)

Foto: Shutterstock

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