Anzeige
27. Januar 2016, 08:21
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

J.P. Morgan AM: Kopf in 2016 nicht in den Sand stecken

Angesichts eines turbulenten Starts in das Jahr 2016 sind viele Anleger verunsichert: Ist die globale Wirtschaft durch die Entwicklung in China oder den Ölpreis gefährdet? Stehen die USA oder Europa nun an der Schwelle zur Rezession? Was bedeutet die erste Zinserhöhung seit fast 10 Jahren für die Märkte? J.P. Morgan Asset Management rät, sich in diesem herausfordernden Umfeld auf weitere Turbulenzen einzustellen.

Tilmann-GallerJPMorgan750 in J.P. Morgan AM: Kopf in 2016 nicht in den Sand stecken

Tilmann Galler, J.P. Morgan AM, erwartet eine Straffung der Geldpolitik in den Schwellenländern

China ist sicherlich ein großer Unsicherheitsfaktor für die Märkte in 2016. “Nachdem sich 2015 der Industriesektor als das Rückgrat der chinesischen Wirtschaft deutlich abschwächte, hat die Industrie des Landes nun bereits eine “harte Landung” hinter sich. Der Dienstleistungssektor, der mittlerweile einen viel größeren Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt als noch vor zehn Jahren leistet, zeigt sich zudem widerstandsfähiger. Die Herausforderung für China besteht nun darin, diesen Konjunkturabschwung so zu meistern, dass der strukturelle Übergang zu einer stärker konsumorientierten Wirtschaft nicht gefährdet wird”, unterstreicht Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt.

Finanzielle Exzesse in China abbauen

Dies wäre nicht nur für China, sondern auch für den Abbau der weltweiten Ungleichgewichte wünschenswert. Mehr als die meisten Schwellenländer müsse China zudem einen Weg zum Abbau der finanziellen Exzesse aus Zeiten des Kreditbooms nach der Krise finden. Dies sollte dem Land idealerweise noch vor der vollständigen Öffnung seines Kapitalmarktes für die restliche Welt gelingen. Deshalb haben die chinesischen Behörden nicht so nachdrücklich mit fiskal- und geldpolitischen Maßnahmen auf die konjunkturelle Schwäche reagiert wie noch während der globalen Finanzkrise.

Seite zwei: Wenig Ansteckungsgefahr für die globalen Märkte

Weiter lesen: 1 2 3 4

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...