Schroders überzeugt Anleger

Der englische Finanzdienstleister und Vermögensverwalter Schroders hat das Geschäftsjahr 2015 erfolgreich abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der Vorsteuergewinn gegenüber der Vorjahresperiode um 7,3 Prozent auf 601,8 Millionen Britische Pfund.

Der Sitz des Asset Managers Schroders liegt in London.

Schroders hat zum dritten Mal in Folge sein Jahresergebnis gesteigert. Getrieben wurde das Gewinnplus vor allem durch die Sparte „Asset Management“, wo vergangenen Jahr um 8,3 Prozent mehr verdient wurde. Im Bereich Wealth Management stagnierte der Profit hingegen. Die Anteilseigner profitieren von dieser Entwicklung eindeutig. So erhöhte sich der Gewinn je Aktie von 1,53 Britische Pfund auf nunmehr 1,71 Britische Pfund. Dies ermöglicht dem Vorstandsvorsitzenden Michael Dobson, die Dividende deutlich zu erhöhen. Nach 0,78 Britische Pfund im Jahr 2014 werden nun 0,87 Brititsche Pfund für das abgelaufene Geschäftsjahr ausgeschüttet.

 Management ist sehr zufrieden

Der Geschäftsführer der deutschen Schroder Investment Management GmbH, Achim Küssner, ist mit der Entwicklung ebenfalls zufrieden. Er kommentierte: „Für Schroders war 2015 erneut ein starkes und erfolgreiches Jahr“. Er fügte hinzu: „Das verwaltete Vermögen hat den Rekordstand von 313,5 Milliarden GBP erreicht, was deutlich zeigt, dass unser breit diversifiziertes und stabiles Geschäftsmodell von Investoren geschätzt und angenommen wird,“ so Achim Küssner.

CEO Michael Dobson erklärte, Schroders sei mit einem stark diversifizierten Geschäft und einer guten Kapitalausstattung gut in dem aktuellen Wettbewerbsumfeld positioniert. „Wir sehen attraktive Wachstumsmöglichkeiten und werden diese nutzen.“

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An der Londoner Börse reagierten die Anleger positiv auf diese Meldung. Der Aktie von Schroders legte in einer ersten Reaktion um 1,5 Prozent zu. Seit Mitte Februar tendiert das Papier wieder deutlich nach oben. Mit einer Marktkapitalisierung von 6,2 Milliarden Britischen Pfund zählt Schroders weltweit zu den wichtigsten Playern innerhalb der Branche. (tr)

Foto: Shutterstock

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