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3. Mai 2016, 09:09
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Schwellenländeranleihen: Endlich Trendwende in Sicht?

In den ersten sechs Wochen fand an den Märkten ein veritabler Kursrutsch statt, auf den dann aber eine unerwartet kräftige Erholung folgte. Marco Ruijer, Lead Portfolio Manager bei NN Investment Partners, gibt einen Überblick über Schwellenländer und Frontier Markets.

Schwellenländeranleihen

Marco Ruijer, Lead Portfolio Manager bei NN Investment Partners.

Insgesamt konnten Schwellenländeranleihen in Hartwährungen aber hervorragende Erträge verbuchen: der EMBI Global Diversified Index – die Benchmark – rentierte im ersten Quartal mit 5 Prozent.

Panikverkäufen pessimistischer Investoren

Der Grund für die Erholung: Der Markt war infolge von Panikverkäufen pessimistischer Investoren überverkauft. Doch dann erwiesen sich die harten Konjunkturdaten als unerwartet robust.

Mit zurückkehrendem Risikoappetit erkannten viele Anleger die sehr attraktive Bewertung verschiedener Schwellenländer. Das Ergebnis: Erhebliche Zuflüsse und eine deutliche markttechnische Erholung.

Längerfristig könnte die Entwicklung noch positiver verlaufen, da sich die Rahmenbedingungen verbessern, Marktwachstum und Stabilisierung der Märkte voranschreiten.

Die Währungsabwertungen 2015 stützen aktuell den Exportsektor. Die gerade erfolgten Aufwertungen werden wiederum zu besseren Verschuldungskennzahlen beitragen.

Problem der Liquiditätsversorgung

Leider stellt die Liquiditätsversorgung immer noch ein Problem dar. So war es während des jüngsten Abverkaufs nahezu unmöglich, Anleihen zu einem angemessenen Preis abzustoßen.

Umgekehrt ließen sich nach der Markterholung kaum Anleihen zum Kauf finden. Die Kursentwicklung verläuft daher volatil.

Seite zwei: Spannende Investments trotz politischer Risiken

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