Schwellenländeranleihen: Endlich Trendwende in Sicht?

An den Emerging Markets lassen sich politische Risiken nie ausschließen. So hat in Brasilien gerade das Amtsenthebungsverfahren gegen Präsidentin Dilma Rousseff begonnen. Mit dieser Aussicht haben brasilianische Anleihen deutlich zugelegt. Investoren werden wohl abwarten müssen und sehen, was passiert.

Auch in Südafrika gab es in letzter Zeit reichlich Turbulenzen. Präsident Zuma trotzt aber weiterhin den politischen Stürmen. Seine Partei, der ANC, verfügt noch über die Mehrheit im Kongress und steht nahezu geschlossen hinter ihm. Die Unzufriedenen halten still, da es wahrscheinlich unklug wäre, Zuma zu stürzen.

Die neue Regierung Argentiniens hat sich dagegen bislang sehr positiv gezeigt. Aber die Inflation bleibt eine der größten Sorgen. Das Inflationsziel der Regierung von 20 bis 25 Prozent wird nur schwerlich zu erreichen sein.

Was die Neuemissionstätigkeit betrifft, so ist Argentiniens lang erwartete 15 Milliarden-Dollar-Anleiheemission im April sehr erfolgreich gestartet. Diese Mega-Emission galt als Indikator für die Risikobereitschaft, in Schwellenländeranleihen zu investieren.

Seite drei: China etwas stabilisiert

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