7. Februar 2017, 15:37
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Chinas Devisenreserven fallen unter drei Billionen US-Dollar

Chinas Währung schwächelt. Die Zentralbank stützt den Yuan gegen den US-Dollar. Kapital fließt ab. Chinesische Unternehmen investieren massiv in den USA und Europa. Die Devisenreserven schrumpfen stetig.

Chinas Devisenreserven fallen unter drei Billionen US-Dollar

Die chinesische Währung steht unter Druck, so dass die Zentralbank den Yuan gegen den US-Dollar stützt.

Chinas Reserven an fremden Währungen sind unter die Grenze von drei Billionen US-Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit sechs Jahren gefallen. Wie die staatliche Devisenbehörde in Peking berichtete, ging die Summe im Januar den siebten Monat in Folge zurück und erreichte rund 2,998 Billionen US-Dollar. Der Rückgang um 12,31 Milliarden US-Dollar war etwas stärker als von Experten erwartet.

Die stetige Verringerung der Reserven wurde mit den Eingriffen am Währungsmarkt und den andauernden Kapitalabflüssen aus der zweitgrößten Volkswirtschaft begründet. Die chinesische Währung steht unter Druck, so dass die Zentralbank den Yuan gegen den US-Dollar stützt. Auch war die Nachfrage nach ausländischen Währungen wegen der Reisezeit über das chinesische Neujahrsfest höher.

Staatliche Devisenbehörde: Reserven sind ausreichend

Chinas Devisenreserven sind weiter mit Abstand die größten der Welt, aber seit dem Rekord von 3,99 Billionen US-Dollar im Juni 2014 um 992 Milliarden zurückgegangen. “Die gegenwärtigen Reserven sind ausreichend”, versicherte die Behörde. Es sei normal, dass die Reserven in einem komplizierten heimischen und ausländischen wirtschaftlichen Umfeld schwankten. Die Kapitalabflüsse hätten sich auch verlangsamt, wurde betont.

Die Schwäche des Yuans veranlasst Anleger und Investoren, ihr Geld aus dem Land zu ziehen, was die Währungshüter auf den Plan gerufen hat. So hat China strenge Kapitalkontrollen eingeführt. Auch die verstärkten Auslandsinvestitionen chinesischer Unternehmen werden zum Teil mit dem Druck auf den Yuan begründet.

Seite zwei: Yuan ist Streitpunkt zwischen Peking und Donald Trump

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