13. März 2017, 09:12
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Gold ist die beste Krisenwährung

Für die US-Währung spricht die Wirtschaftspolitik des neuen US-Präsidenten, Trumponomics genannt. Das Ziel seiner Regierung von Machern ist klar: eine starke und dauerhafte Erholung des Wachstums durch weniger Regulierung, Förderung privater Investitionen und staatliche Infrastrukturprogramme.

Für einen weiteren Anstieg des Dollars sprechen die angekündigten Staatsausgaben und Steuererleichterungen, die das Wirtschaftswachstum in den USA befeuern würden. Das birgt jedoch zugleich die Gefahr, dass der Dollar zu stark wird und die Exportwirtschaft der USA belastet. Dagegen stehen steigende Staatsschulden und der Protektionismus, der die Entwicklung der Währung bremsen könnte. Und US-Präsident Trump könnte durch unbedachte Äußerungen immer wieder das Vertrauen in den US-Dollar schwächen. Damit dürfte insgesamt das Aufwärtspotenzial des US-Dollars begrenzt sein.

Gold bietet Sicherheit

Im Moment ist der US-Dollar zum Euro überbewertet. Den langfristigen fairen Wert (Kaufkraftparität) sehen Experten bei etwa 1,25 US-Dollar pro Euro. Doch Vorsicht: Eine Über- oder Unterbewertung kann jahrelang anhalten. Mit Währungsspekulationen sollten Anleger vorsichtig sein. Lediglich einen Teil des Vermögens sollte man in Währungen außerhalb des Euroraumes anlegen. Ein paar US-Dollar sollten auch nicht schaden. Die wahrscheinlich bessere Krisenwährung dürfte aber Gold sein.

Gottfried Urban ist Vorstand der Bayerische Vermögen AG, Altötting

Foto: Shutterstock

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