27. Dezember 2017, 09:10
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High Yield, die “besseren” Aktien

Zu den Adressen im Hochzinsuniversum zählen keinesfalls nur unbekannte Namen. Auch zahlreiche international agierenden Großkonzerne wie ThyssenKrupp, Peugeot, Europcar oder Telecom Italia verfügen über eine Bonitätseinstufung im sogenannten Sub-Investment-Grade-Bereich. Welches der Unternehmen über eine ausreichende Schuldentragfähigkeit verfügt, kann indes nur mit einer detaillierten und sorgfältigen Prüfung der Zahlungsströme und Aufwandsposten ermittelt werden.

Positivbeispiel Phillips-Van-Heusen

Der Bekleidungskonzern Phillips-Van Heusen (PVH), zu dem Marken wie Calvin Klein gehören, ist eines der Positivbeispiele im Hochzinsbereich. Das Unternehmen weist seit Jahren eine stabile Geschäftsentwicklung auf, die durch zahlreiche Akquisitionen wie beispielsweise den Zukauf von Tommy Hilfiger im Jahr 2010 gestützt wird. Die Finanzierung neuer Lizenzvereinbarungen hat PVH jüngst mit der Aufnahme von Fremdkapital gestemmt. Durch diese Kooperationen will das Unternehmen seine Marktposition weiter festigen – vorrangig im europäischen und asiatischen Markt.

Fixe Emissionsbedingungen als Stärke

Auf Sicht der vergangenen zehn Jahre zählen Hochzinsanleihen zu den erfolgreichsten Anlagevehikeln überhaupt. Während die Papiere im Vergleich zu anderen Rentenklassen zwar über höhere Risiken, aber eben auch über eine deutlich attraktiveres Renditeniveau verfügen, fußt ihre Stärke im Vergleich zu Aktieninvestments vor allem auf den fixen Emissionsbedingungen: Die zu zahlenden Zinsen sind – anders als Dividenden – vertraglich festgelegt und werden auch in wirtschaftlich fragileren Zeiten gezahlt. Hinzu kommt die tageweise Fortschreibung der Stückzinsen, die zur Stabilisierung der Wertentwicklung beiträgt.

HighYields in High Yield, die besseren Aktien

Seite drei: Konjunktur hilft

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