Anzeige
19. April 2017, 14:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Investmentfonds sammeln im Februar 14 Milliarden Euro ein

Für die deutschen Fondsgesellschaften verlief der Februar äußerst erfreulich. Sie sammelten netto 13,7 Milliarden Euro an neuen Mitteln ein. Auf offene Publikumsfonds entfielen hiervon immerhin 4,2 Milliarden Euro ein.

Geld in Investmentfonds sammeln im Februar 14 Milliarden Euro ein

Im Februar sammelten die Fondsgesellschaften umfangreiche neue Mittel ein.

Aktienfonds sind volumengrößte Gruppe der Publikumsfonds

Das Vermögen der offenen Publikumsfonds ist in den letzten zwölf Monaten von 854 Milliarden Euro auf 941 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht einem Wachstum von über zehn Prozent. Aktienfonds sind mit einem Vermögen von 353 Milliarden Euro die volumengrößte Fondsgruppe. Sie hatten Ende Februar 2017 einen Anteil von 38 Prozent am Publikumsfondsvermögen. Zuletzt lag der Anteil mit bis zu 55 Prozent in den Jahren 1999 bis 2002 höher. Mischfonds sind seit Februar 2015 die zweitgrößte Gruppe mit derzeit 239 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von 25 Prozent. Es folgen Rentenfonds mit 197 Milliarden Euro und Immobilienfonds mit 88 Milliarden Euro. Die Februar-Absatzliste führen erneut Mischfonds an. Sie sammelten 2,7 Milliarden Euro ein. Rentenfonds flossen 1,2 Milliarden Euro neue Gelder zu. Immobilienfonds verzeichneten Zuflüsse von 0,5 Milliarden Euro. Aus aktiv gemanagten Aktienfonds zogen Anleger netto 0,7 Milliarden Euro ab, Aktien-ETFs erzielten Zuflüsse von 0,2 Milliarden Euro.

Spezialfonds: 39 Prozent des Vermögens steuern konzernfremde Asset Manager

Die Fondsgesellschaften verwalteten Ende Februar 1,5 Billionen Euro in Spezialfonds. Bei 61 Prozent des Vermögens trifft die auflegende Kapitalverwaltungsgesellschaft oder ein anderer Vermögensverwalter aus dem Konzernverbund die Anlageentscheidungen. Konzernfremde Asset Manager steuern 39 Prozent des Spezialfondsvolumens. In den vergangenen Jahren hat die Auslagerung des Portfoliomanagements deutlich zugenommen. So lag der Anteil der externen Portfoliomanager vor zehn Jahren bei 29 Prozent von 670 Milliarden Euro. Auch im Neugeschäft spiegelt sich diese Entwicklung. Im vergangenen Jahr entfielen knapp zwei Drittel der Zuflüsse von Spezialfonds auf Fonds mit Portfoliomanagern außerhalb des Konzerns.

Ein Grund liegt darin, dass viele institutionelle Anleger für das Management bestimmter Assetklassen wie Unternehmensanleihen oder Wertpapiere aus Emerging Markets spezialisierte Asset Manager auswählen. Zudem nutzen ausländische Vermögensverwalter das Portfoliomanagement für Fonds als Zugang zum deutschen Markt, ohne eine eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft zu gründen. (tr)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Beeindruckender Artikel – Auch hier kann man noch gutes Geld machen. Hier kann man noch mehr vergleichen unter:

    http://www.sofort-vergleichen.com/investmentfonds-vergleich/

    Kommentar von Bruno Sueess — 21. April 2017 @ 16:52

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Axa strukturiert Vorstand um – Dahmen geht

Die Axa gibt ihrem Konzern in Deutschland zum 1. Januar eine neue Struktur. Dazu wird der Versicherer die Vorstandsressorts bündeln, um damit gezielt für weiteres Kundenwachstum aufgestellt zu sein.

mehr ...

Immobilien

Gebrauchtimmobilie: Gekauft wie gesehen?

Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie sollte nicht gleich der erste Eindruck entscheiden. Wer genauer hinschaut, kann teure Überraschungen vermeiden. Ist der Vertrag erst unterschrieben, wird es schwierig, Baumängel geltend zu machen.

mehr ...

Investmentfonds

Der Weg zur Planwirtschaft

Die expansive Geldpolitik lähmt Innovationen und lässt Blasen entstehen, die platzen werden. Die größte Gefahr ist, dass gescheiterte Unternehmen verstaatlicht werden. Davor warnte gestern auf dem Faros Institutional Investors Forum Professor Gunther Schnabl. Gibt es einen Ausweg aus diesem Szenario?

mehr ...

Berater

EZB-Präsident und Deutsche-Bank-Chef fordern Kapitalmarktunion

EZB-Präsident Mario Draghi und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing haben einmal mehr einheitliche Regeln für Banken und die Kapitalmärkte in Europa gefordert. Das sei die einzige Antwort auf die Bedrohungen denen sich die Währungsunion ausgesetzt sehe.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Kampf ums “Bayerische”: Watschn vom Richter

Nach langwierigem Prozess über zwei Instanzen wird ein Hahnenkampf zweier Versicherungen ums “Bayerische” aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensichtlichen enden: Ein bayerisches Unternehmen darf sich auch bayerisch nennen.

mehr ...