Anzeige
6. Juli 2017, 12:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Marc Faber: US-Börsenblase bei Tech-Aktien

Seit November 2016 hält das Preiswachstum an den US-Börsen an, trotz Donald Trumps von Pleiten und Pannen gezeichneter Präsidentschaft. Für den Schweizer Börsenguru Marc Faber ist der US-Aktienmarkt stark überbewertet und die Preise außer Kontrolle. Diese Gefahren hat er ausgemacht.

Marc Faber

Marc Faber sieht Aktieninvestments in Europa als bessere Anlage, denn die Börsenbewertungen seien auf dem alten Kontinent niedriger als in den USA.

Der Börsenexperte, Fondsmanager und Buchautor Marc Faber wurde vom US-Nachrichtenmagazin Time kürzlich zu den Risiken an dem momentan scheinbar boomenden US-Aktienmarkt befragt. Faber sieht zwei problematische Entwicklungen.

Aktienrausch mit geliehenen Dollar

Erstens seien seit den 1950er Jahren nicht mehr so viele Aktien an der New Yorker Börse mit geliehenem Geld gekauft worden. Dies sei ein Indiz dafür, dass die Börse sehr teuer ist.

Seiner Ansicht nach sind die Aktienpreise außer Kontrolle. Das durchschnittliche Preis-Gewinn-Verhältnis, das sogenannte Shiller-KGV, habe historisch bei einem Wert von etwa 17 gelegen – bewege sich derzeit aber bei 30.

Dem US-Wirtschaftssender CNBC gegenüber präzisierte er, dass die US-Börsenblase in den populärsten Tech-Aktien wie Amazon, Nvidia oder Netflix schwele. Es handele sich zwar um erfolgreiche Unternehmen, sie seien aber zu hoch bewertet.

Anleger könnten die Hälfte ihres Vermögens verlieren

Zudem unterlägen Tech-Aktien einer hohen Volatilität. So habe sich der Wert der Technologiebörse Nasdaq 100 von Oktober 1999 bis März 2000 verdoppelt, um danach um 70 Prozent einzubrechen. Fangen die Anleger erstmal an zu verkaufen, warnt Faber, wird es eine Lawine geben. Investoren könnten die Hälfte ihres Vermögens verlieren. Manche alles.

Seite zwei: Gefährliche Konzentration des Börsen-Runs

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 08/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Emerging Markets – Altersvorsorge – Bausparen – Recruiting

Ab dem 20. Juli im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Digitalisierung: “Versicherer müssen kulturelle Hürden überwinden”

Möchten Versicherer an Schlagkraft gewinnen, müssen sie die digitale Transformation deutlich konsequenter angehen und vor allem die Managementkapazitäten zielgerichtet einsetzen. Denn bisher hat nur jede zweite Versicherung eine Digitalisierungsstrategie entwickelt.

Gastbeitrag von Stefan Geipel, zeb

mehr ...

Immobilien

Wohneigentum: Preise im Norden und Osten steigen weiter

Im zweiten Quartal 2018 haben die Immobilienpreise in Hamburg, Hannover, Berlin und Dresden angezogen – wenn auch mit unterschiedlicher Dynamik. Welche Besonderheiten sich daraus für die Finanzierung ergeben, erklärt Frank Lösche, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Hamburg.

mehr ...

Investmentfonds

Trump kritisiert Zinspolitik der US-Notenbank

Der US-Präsident sagt mitunter Dinge, die er besser für sich behalten sollte. Diesmal rüffelt er die unabhängige Notenbank Fed, weil diese die Leitzinsen erhöht hat. Seine Sprecherin muss es wieder richten.

mehr ...

Berater

Grundfähigkeiten: Essenziell und schützenswert

Für die meisten von uns ist der Beruf nicht nur die Basis des Lebensunterhalts, sondern auch ein wichtiger Pfeiler der Identität. Kein Wunder also, dass die Absicherung der Arbeitskraft eine höchst individuelle Angelegenheit ist und deshalb von so gut wie allen Experten empfohlen wird.

Die Wald-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

DFV kauft Hotel für weiteren Publikumsfonds

Die DFV Deutsche Fondsvermögen GmbH, eine Tochtergesellschaft der Immac Holding, hat das Rilano Hotel in Oberursel erworben. Es soll Objekt eines weiteren alternativen Investmentfonds (AIF) werden.

mehr ...

Recht

Unerlaubte Geschäfte: Zieht Olaf Scholz die Zügel an?

Die Anzahl der Verfügungen der Finanzaufsicht BaFin wegen unerlaubter Geschäfte hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Die Gesamtzahl des Jahres 2017 wurde bereits überschritten.

mehr ...