Marc Faber: US-Börsenblase bei Tech-Aktien

Seit November 2016 hält das Preiswachstum an den US-Börsen an, trotz Donald Trumps von Pleiten und Pannen gezeichneter Präsidentschaft. Für den Schweizer Börsenguru Marc Faber ist der US-Aktienmarkt stark überbewertet und die Preise außer Kontrolle. Diese Gefahren hat er ausgemacht.

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Marc Faber sieht Aktieninvestments in Europa als bessere Anlage, denn die Börsenbewertungen seien auf dem alten Kontinent niedriger als in den USA.

Der Börsenexperte, Fondsmanager und Buchautor Marc Faber wurde vom US-Nachrichtenmagazin Time kürzlich zu den Risiken an dem momentan scheinbar boomenden US-Aktienmarkt befragt. Faber sieht zwei problematische Entwicklungen.

Aktienrausch mit geliehenen Dollar

Erstens seien seit den 1950er Jahren nicht mehr so viele Aktien an der New Yorker Börse mit geliehenem Geld gekauft worden. Dies sei ein Indiz dafür, dass die Börse sehr teuer ist.

Seiner Ansicht nach sind die Aktienpreise außer Kontrolle. Das durchschnittliche Preis-Gewinn-Verhältnis, das sogenannte Shiller-KGV, habe historisch bei einem Wert von etwa 17 gelegen – bewege sich derzeit aber bei 30.

Dem US-Wirtschaftssender CNBC gegenüber präzisierte er, dass die US-Börsenblase in den populärsten Tech-Aktien wie Amazon, Nvidia oder Netflix schwele. Es handele sich zwar um erfolgreiche Unternehmen, sie seien aber zu hoch bewertet.

Anleger könnten die Hälfte ihres Vermögens verlieren

Zudem unterlägen Tech-Aktien einer hohen Volatilität. So habe sich der Wert der Technologiebörse Nasdaq 100 von Oktober 1999 bis März 2000 verdoppelt, um danach um 70 Prozent einzubrechen. Fangen die Anleger erstmal an zu verkaufen, warnt Faber, wird es eine Lawine geben. Investoren könnten die Hälfte ihres Vermögens verlieren. Manche alles.

Seite zwei: Gefährliche Konzentration des Börsen-Runs

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