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30. Januar 2017, 07:31
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Merck Finck erwartet steigende Börsen

In den vergangenen Tagen stand Donald Trump eindeutig im Mittelpunkt des Investoreninteresses. Allerdings sollte sich der Schwerpunkt nun etwas verschieben.

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Robert Greil bleibt für die Kursentwicklung im Februar optimistisch gestimmt.

In der kommenden Woche dürfte eine ganze Reihe wesentlicher Konjunkturdaten und drei wichtige Notenbanken für Börsianer in den Vordergrund rücken – ganz abgesehen von der auf Hochtouren laufenden Berichtssaison der Unternehmen.

Wirtschaftsdaten aus der Eurozone

In Deutschland stehen am Montag die Januar-Inflationsrate sowie am Dienstag der entsprechende Arbeitsmarktbericht im Fokus. Für Euroland insgesamt stehen am Mittwoch die nächste Schätzung des Wirtschaftswachstums im Schlussquartal 2016 sowie ebenfalls der Januar-Inflationsbericht und am Freitag die Einzelhandelsumsätze im Dezember an.

China macht eine Pause

Während sich China in seine Neujahrsfeierlichkeiten verabschiedet, kommt aus den USA ein richtig gehendes Makrozahlen-Feuerwerk auf uns zu: am Montag Konsumausgaben und private Einkommen, am Dienstag das Verbrauchervertrauen im Januar, am Mittwoch die ISM-Stimmungsumfrage in der Industrie und am Freitag der Arbeitsmarktbericht für Januar.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen daneben drei bedeutsame Notenbanksitzungen: Am Dienstag tagt die Bank of Japan, am Mittwoch die US-Notenbank Fed und am Donnerstag schließlich noch die Bank of England.

Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers kommentiert: “Da der anhaltend positive Konjunkturdatentrend den Gewinnerwartungen weiteren Rückenwind verleihen dürfte, sollten die Aktienmärkte auch in den kommenden Wochen freundlich tendieren. Diesen Faktor halte ich für mindestens so wichtig wie die diversen Trump-Phantasien in Sachen konjunkturbelebende Maßnahmen.”
Die Notenbank dürfte bei ihrer Sitzung schon aufgrund der politischen Unsicherheit in den USA keine wesentlichen Änderungen beschließen. “Die Voraussetzungen für weiter steigende Aktienmärkte im Februar sind gut: Positive Makro- und Unternehmenszahlen sollten weiteren Rückenwind verleihen, und die politisch bedenkliche Agenda beginnt mit den niederländischen Parlamentswahlen erst im März”, untermauert Greil. (tr)

Foto: Shutterstock

 

 

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