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7. November 2017, 08:51
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Chancen auf Rendite in Mittel- und Osteuropa

Die anziehende Konjunktur in Mittel- und Osteuropa bietet Investmentgelegenheiten, insbesondere in Staatsanleihen. Auch die unterschiedliche Entwicklung der Inflation und Geldpolitik in den Ländern trägt dazu bei. Investoren sollten sich jedoch der politischen Risiken bewusst sein.

 in Chancen auf Rendite in Mittel- und Osteuropa

Peter Botoucharov: “Die verschiedenen geldpolitischen Ansätze in den mittel- und osteuropäischen Ländern sind ein Spiegel des gesamten Emerging Markets-Universum.”

Das Wirtschaftswachstum in Mittel- und Osteuropa (Central and Eastern Europe, CEE) hat die Markterwartungen laut T. Rowe Price übertroffen. Das ist zum Teil auf robuste private Konsum- und Investitionsausgaben zurückzuführen ist.

So sei die Wirtschaft in Rumänien, Tschechien, Polen und Ungarn in diesem Jahr gewachsen, was sich bis Ende des Jahres fortsetzen dürfte. “Die mitteleuropäischen Länder, insbesondere die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), haben vom Wachstum in der gesamten Union profitiert, da die EU der größte Abnehmer von CEE-Exporten ist”,sagt Ivan Morozov, Fixed Income Sovereign Analyst bei T. Rowe Price.

EU-Strukturfonds beflügeln Region

Das Exportwachstum in ganz Mittel- und Osteuropa habe Investitionen und Beschäftigung gesteigert, was wiederum zu einem Wachstum der Binnennachfrage in der Region führte.

“Finanzielle Stimulierungsmaßnahmen, einschließlich Steuersenkungen und Erhöhungen der Rentenauszahlungen, haben weiter zum Wachstum beigetragen – insbesondere in Rumänien, Ungarn und Polen”, sagt Morozov.

Außerdem hätten Gelder aus EU-Strukturfonds die Region beflügelt. “Polen könnte der größte Profiteur der geplanten Unterstützungsfonds aus dem EU-Haushalt 2014 bis 2020 sein. In diesem Zeitraum wird das Land etwa 115 Milliarden Euro erhalten”, so Morozov.

Sinkende Arbeitslosigkeit, steigende Löhne

Auch in Russland und der Türkei seien die Wirtschaftszahlen gut. “Die Arbeitslosigkeit in einigen CEE-Ländern, wie Tschechien, Ungarn und Polen, ist auf ein historisch niedriges Niveau gesunken, und der Arbeitskräftemangel nimmt zu”, sagt Peter Botoucharov, Fixed Income Sovereign Analyst bei T. Rowe Price.

“Das Lohnwachstum war außergewöhnlich stark und verzeichnete im vergangenen Jahr in mehreren CEE-Ländern einen zweistelligen Zuwachs.” Trotzdem würden die Lohnkosten in der Region im Vergleich zu Westeuropa niedrig bleiben, was Investitionen aus dem Ausland fördere. In Russland sei die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Stand seit 2014 gesunken.

Seite zwei: Wie Investoren die unterschiedliche Entwicklung der Inflation nutzen können

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