Anzeige
23. Februar 2017, 14:35
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Verhaltensanalysen sind wichtiger denn je

Cash. sprach mit Iwan Brouwer, Kapitalmarktexperte bei NNIP, über Chancen und Risiken im Multi-Asset-Bereich. Dabei stellt er die neusten Trends in diesem Sektor vor.

Brouwer-iwan-11 09-Kopie in Verhaltensanalysen sind wichtiger denn je

“Die NNIP Top-down-Multi-Asset-Strategie basiert auf einer Kombination aus Fundamental- und Verhaltensanalysen.”

Es gibt viele Multi-Asset-Strategien am deutschen Markt. Was unterscheidet die NN (L) First Class Multi Asset Strategie vom Wettbewerb?

Der Fonds investiert weltweit und kann somit von Anlagechancen rund um den Globus profitieren. Unser Investmentansatz ist flexibel und ermöglicht uns die Auswahl von Anlageklassen, von denen wir eine gute Wertentwicklung erwarten – im Gegensatz zu traditionellen, an einer Benchmark orientierten Strategien, die nicht so flexibel sind.

Der Fonds wird sehr risikobewusst verwaltet und basiert auf einem bewährten Risikobudgetierungsansatz. Daher steht die Robustheit des Portfolios in volatilen Phasen im Mittelpunkt. Unsere Ansichten sind das Ergebnis eines bewährten Prozesses, der die aktive Asset Allocation des Fonds bestimmt. Wir besitzen ein integriertes Team aus Portfoliomanagern und Volkswirten/Strategen, das detaillierte Fundamentalanalysen von wirtschaftlichen Trends mit einer umfangreichen verhaltensbezogenen Analyse der Marktpsychologie und des Verhaltens der anderen Anleger kombiniert.

Zu guter Letzt sollten auch die wettbewerbsfähigen, risikobereinigten Renditen des Fonds nicht unerwähnt bleiben. Wenn Anleger Multi-Asset-Strategien mit Total-Return-Ansatz, insbesondere ergebnisorientierte Strategien, vergleichen, sollten sie das unserer Meinung nach auf Basis des erzielten Ertrags pro Volatilitätseinheit tun. Unsere Ergebnisse lassen sich im Vergleich zu den Mitbewerbern durchaus sehen.

Bitte erklären Sie Ihre Asset-Allocation-Strategie und welche Expertise Ihr Team zum Fonds beisteuert.

Die NNIP Top-down-Multi-Asset-Strategie basiert auf einer Kombination aus Fundamental- und Verhaltensanalysen. Als Marktteilnehmer sollte man wissen, dass die Märkte die zugrunde liegende Realwirtschaft genauso leicht beeinflussen können wie umgekehrt. Daher können diese Marktemotionen nicht ignoriert werden. Verhaltensanalysen sind somit sogar noch wichtiger als je zuvor geworden, und wir verbringen daher viel Zeit mit der Recherche beider Aspekte.

Ziel unserer Fundamentalanalysen ist die Festlegung, in welche Richtung der globale Konjunkturzyklus, die Unternehmensgewinne, die Haushaltseinkommen und die Inflationskennzahlen tendieren, und wir gleichen die Risiken im Zusammenhang mit diesen gesamtwirtschaftlichen Variablen aus. Darüber hinaus betrachten wir ein breites Bewertungsspektrum pro Anlageklasse, sowohl absolut als auch relativ gesehen.

Die verhaltensbezogene Seite dieser Gleichung gewinnt jedoch immer mehr an Bedeutung. Wir versuchen, die Marktstimmung anhand der beobachteten Emotionen, der tatsächlichen Geldflüsse und der Preisdynamik am Markt zu beurteilen. Stimmung kann auf vielerlei Arten gemessen werden, und die dafür verwendeten Instrumente ändern sich rasend schnell. In den letzten Jahren hat die Digitalisierung unserer gesamten Kommunikation ebenfalls neue Möglichkeiten mit sich gebracht, um die Gefühle der Anleger indirekter zu messen, indem alle Äußerungen auf digitalen Finanznachrichtenplattformen und in den sozialen Medien verfolgt werden.

Was ist das Rendite- und Volatilitätsziel des Fonds und wie können Sie es erreichen?

Der Fonds ist ergebnisorientiert, zielt auf die Generierung von langfristigem Kapitalwachstum ab und orientiert sich dabei an keiner speziellen Benchmark. Natürlich gibt es ein klares Rendite- und Risikoziel: Ziel der NN (L) First Class Multi Asset Strategie ist eine annualisierte Bruttorendite von 3.0 Prozent über dem 1-Monats-Euribor über einen Anlagehorizont von fünf Jahren. Die ex-ante Zielvolatilität beträgt 5,0 Prozent und darf sich innerhalb einer Spanne von 0% bis 10% bewegen.

Die Kombination aus unserem disziplinierten, risikoorientierten Investmentprozess und unserer Kompetenz bei der taktischen Asset Allocation hat dazu geführt, dass der Fonds seine Ziele erreicht hat.

Seite zwei: Die Wertentwicklung des Fonds

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Grundrente wird offensichtlich konkreter

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil plant eine Grundrente für Geringverdiener. Erste Präzisierungen wurden jetzt bekannt. 

mehr ...

Immobilien

Wüstenrot Immobilien: Vermittlungsrekord und Absage an das Bestellerprinzip

Die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 erneut einen neuen Rekord bei den Vermittlungen verbuchen und spricht sich gegen das geplante Bestellerprinzip aus.

mehr ...

Investmentfonds

Absolute-Return: “Volatilität ist an sich nichts schlechtes”

Steigende Volatilität allein ist noch kein Grund, in Absolute-Return-Strategien zu investieren. Über die Stärken und Schwächen der Assetklasse sprach Cash. mit Claudia Röring, Leiterin Produktmanagement bei Lupus alpha.

mehr ...

Berater

Rankel: Mit Social Media Kunden gewinnen

Jeder zweite Facebook-Account eines Maklers ist inaktiv. Das zeigt: Viele Berater nehmen sich zwar vor, über Social Media Kunden zu gewinnen. Doch sie wissen nicht wie.

Die Rankel-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

Solar-Emission in Schwierigkeiten

Die te Solar Sprint IV GmbH & Co. KG warnt davor, dass sich gegenüber den Anlegern ihrer Nachrangdarlehen die Erfüllung der Verpflichtungen auf Zins- und Rückzahlung verschiebt. Es bestehe die Gefahr des Ausfalls von Forderungen gegenüber Projektgesellschaften.

mehr ...

Recht

Incentives – so bleiben sie steuerfrei

Viele Unternehmen sichern ihre Mitarbeiter mit sogenannten Zukunftssicherungsleistungen gegen allerlei Ungemach ab. Damit solche Gehaltsextras auch steuerfrei bleiben, kommt es auf die richtige vertragliche Gestaltung an.

mehr ...