Axa IM: „Wir stehen an den Anfängen einer Revolution“

Dem Sektor Robotik und Automatisierungslösungen wird in den kommenden Jahren gute Wachstumschancen attestiert. Axa Investment Managers hat deshalb einen Aktienfonds für diesen Bereich aufgelegt.

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Die Einsatzmöglichkeiten von Robotern in der Industriefertigung werden weiter zunehmen.

Der Axa World Funds Framlington Robotech Fonds investiert über alle Unternehmensgrößen hinweg in globale Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial, die in verschiedenen Sektoren wie Industrie, Technologie, Fertigung, Gesundheit und Transport an Robotik- und Automatisierungslösungen arbeiten. „Wir stehen an den Anfängen einer Revolution, doch bereits heute existiert ein relativ breites, investierbares Marktsegment“, erklärt Tom Riley, verantwortlicher Fondsmanager des neuen Fonds. Beobachter erwarten für diesen Markt bis 2025 ein jährliches Wachstum von zehn bis fünfzehn Prozent. „Robotik wird in den kommenden Jahren einen spürbaren Einfluss auf die Gesellschaft entfalten, und dank zahlreicher neu gelisteter kleiner und mittelgroßer Unternehmen vermuten wir, dass sich konstant neue Investmentgelegenheiten eröffnen werden“, so Riley.

Zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten

Bereits seit einigen Jahren investiert Axa IM im Rahmen anderer Strategien in die Bereiche industrielle Automation, autonomes Fahren oder robotergestützte Chirurgie. „Im Bereich Robotics gehören wir zu den Early Adopters. In diesem Segment tummeln sich noch relativ wenige Marktteilnehmer, und wir können darin sehr dynamisch agieren“, sagt Mark Beveridge, Global Head of Framlington Equities bei Axa IM, und fügt hinzu: „Wir sind davon überzeugt, dass nur aktive Manager das Potenzial von Wachstumssegmenten wie zum Beispiel Robotik ausschöpfen können – denn hier gibt es bislang keinen breiten Index, den man replizieren könnte.“

Fonds knüpft an erfolgreich in Japan aufgelegte Strategie an

Der neue Fonds verfolgt einen uneingeschränkten, aktiven Investmentansatz und zielt auf ein Portfolio von 40 bis 60 Unternehmen. Er knüpft an die Erfolge einer Robotik-Strategie für den japanischen Retail-Markt an, die Axa IM bereits im Dezember 2015 aufgelegt hat. Die japanische Strategie hat bislang Überrenditen gegenüber dem Gesamtmarkt, gemessen am MSCI AC World Index, erzielt und bis heute ein Volumen von rund einer Milliarde US-Dollar erreicht. „Die Nachfrage seitens unserer japanischen Kunden war enorm, und wir sind begeistert, dass wir diese Strategie nun auch einem breiteren Markt anbieten können“, so Mark Beveridge. „Die digitale Disruption unserer Gesellschaft ist gerade in einer nach wie vor stark industriell geprägten Volkswirtschaft wie Deutschland ein wichtiges Thema“, ergänzt Uwe Diehl, Head of Client Group Germany & Austria bei Axa IM. „Entsprechend viele private wie professionelle Investoren sind daran interessiert, sich rechtzeitig in Bereichen zu engagieren, die von dieser Entwicklung profitieren könnten.“

Investmentansatz und Management-Team des Axa World Funds Framlington Robotech Fund sind vergleichbar mit der japanischen Strategie. Tom Riley wird dabei mit Jeremy Gleeson zusammenarbeiten, der den 430 Millionen US-Dollar schweren Framlington Global Technology Fund verwaltet. Das Fondsmanagement wird außerdem von den Regional- und Sektorspezialisten von Framlington Equities unterstützt. (fm)

Foto: Shutterstock

 

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