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12. März 2018, 06:00
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Aktives Fondmanagement für Werterhalt und langfristige Erträge

Aktives Management ist unerlässlich, um auch in Zeiten unruhiger Märkte die uns anvertrauten Geldwerte zu erhalten und darüber hinaus langfristig stabile Erträge zu erzielen. Bei ETHENEA Independent Investors S.A. ist dies einer der Grundpfeiler der Investmentphilosophie.

 

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Über den Mehrwert von aktivem Management

Ach, was war das doch in den letzten zwei Jahren für eine schöne Anlagewelt! Völlig unbeeindruckt von geopolitischen Ereignissen oder fundamentalen Entwicklungen stiegen die Kurse immer weiter. Kontinuierlich positive Wirtschaftsdaten und die von den Notenbanken in noch nie dagewesenem Umfang bereitgestellte Liquidität sorgten für breite Kapitalgewinne. Zudem schienen Volatilität oder Risiken der Vergangenheit anzugehören.

Um Anlegern den Mehrwert, welcher mit einem aktiven Managementansatz generiert werden kann, näher zu bringen, muss sich das Portfoliomanagement auch in Krisenzeiten bewähren. Passend kann hier einmal mehr die Investorenlegende Warren Buffett frei zitiert werden, der sinngemäß gesagt hat, dass wir nicht dafür bezahlt werden, aktiv zu sein, sondern dafür, Recht zu haben. Die wirkliche Herausforderung besteht nun darin, mit den getroffenen Entscheidungen nicht nur richtig zu liegen, sondern schlussendlich auch erfolgreich zu sein.

 

Asset Allokation als Schlüssel zum Erfolg

Zum einen ist für die geeignete Zusammensetzung des Portfolios eine umfassende Analyse des aktuellen und voraussichtlichen Marktumfeldes maßgeblich. Diese sogenannte strategische Asset Allokation ist für den Hauptteil der Erträge eines Portfolios verantwortlich und stellt mit der Diversifikation über verschiedene Anlageklassen bereits eine erste Maßnahme des Risikomanagements dar. Andererseits ist das Portfolio zu einem bestimmten Teil auch stets flexibel zu halten, so dass durch dynamische Anpassungen im Falle von Kursschwankungen oder plötzlich auftretenden Risiken, negative Effekte auf das Kundenportfolio gering gehalten werden.

Zum anderen sollte der aktive Portfoliomanager im Umgang mit Risiken und der damit einhergehenden Unsicherheit auch die taktische Steuerung des Investitionsgrads im Blick behalten. Hierfür sind neben technischen Modellen auch die professionelle Erfahrung und menschliche Urteilskraft maßgeblich. Entscheidend für beide Prozesse sind ein Verständnis der Gesamtzusammenhänge, die Qualität der Inputfaktoren und ihre jeweilige Gewichtung im Hinblick auf eine adäquate Entscheidung. Kontinuierliches Hinterfragen und – falls notwendig – Korrigieren der eigenen Entscheidungsprämissen hilft, große Fehler zu vermeiden und ermöglicht es bei jeder Marktlage über ausreichend Handlungsoptionen zu verfügen.

 

Angemessenheit der Reaktionen in jeder Marktlage

Mit diesen Maßnahmen kann zumindest ansatzweise vermieden werden, dass die Portfoliomanager den bekannten Wahrnehmungs- und Entscheidungsverzerrungen zum Opfer fallen. Im Ergebnis sollten Investitionsprozesse und -erfolge nachvollziehbar und vor allem wiederholbar sein. Dies sollte nicht als Argument für ein ständiges Überschreiben der strategischen Asset Allokation und damit eine Rechtfertigung für ein aktives Rein- und Raushandeln aus den verschiedensten Märkten missverstanden werden, sondern ist vielmehr ein Plädoyer für ein angemessenes Anpassen der Risikobereitschaft bei sich verändernden politischen, wirtschaftlichen aber auch technischen Rahmenbedingungen.

Der Kunde wiederum bleibt so vor negativen Überraschungen verschont und sieht die Kurskapriolen der vergangenen Wochen in der Retrospektive genau wie wir als notwendige Korrektur in einer späten Phase eines immer noch aktiven Bullenmarktes.

 

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