5. Januar 2018, 18:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Bank erwartet wegen US-Steuerreform Jahresverlust für 2017

Die Deutsche Bank rechnet wegen der US-Steuerreform mit Belastungen in Milliardenhöhe. Im vierten Quartal 2017 werde das Konzernergebnis um 1,5 Milliarden Euro gedrückt, teilte die Bank am Freitag in Frankfurt mit.

Deutsche Bank erwartet wegen US-Steuerreform Jahresverlust für 2017

Die Deutsche Bank rechnet wegen der US-Steuerreform mit Belastungen in Milliardenhöhe.

Die US-Steuerreform von Präsident Donald Trump treibt die Deutsche Bank erneut in die Verlustzone. Während andere Dax-Konzerne in den Genuss üppiger Steuergeschenke kommen, kann Deutschlands größtes Geldhaus Verluste aus Zeiten der Finanzkrise nicht mehr so stark steuerlich geltend machen.

Wegen der Belastung erwartet die Deutsche Bank für das Gesamtjahr 2017 einen geringen Verlust nach Steuern. Deutsche Bank-Aktien waren am Freitag mit Abschlägen von 3,80 Prozent in einem sehr freundlichen Umfeld Dax-Schlusslicht.

Auch werde die Kapitaldecke gegen Krisen leicht sinken. Zudem bereitete das Geldhaus seine Investoren auf ein schwaches viertes Quartal vor.

Schwankungen an den Kapitalmärkten zuletzt gering

So seien die Schwankungen an den Kapitalmärkten zuletzt gering gewesen, was den wichtigen Handel mit Aktien, Währungen und Anleihen sowie das Finanzierungsgeschäft schwer belaste. Dort sollen die Erträge um 22 Prozent fallen gemessen am Vorjahresraum.

Ihre vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr teilt die Bank am 2. Februar mit. (dpa-AFX)

Foto: Deutsche Bank

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Erster im Markt: Gothaer bündelt bAV- und bKV-Verwaltung in einem Portal

Um den Verwaltungsaufwand für die betriebliche Vorsorge und Absicherung für Arbeitgeber deutlich zu vereinfachen, bündelt die Gothaer als erster Versicherer die bAV und bKV-Verwaltung für Arbeitgeber in einem gemeinsamen Portal.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Entscheidung über Wirecard-Verkauf im November?

Der Insolvenzverwalter des Skandalkonzerns Wirecard erwartet für November die Entscheidung über den Verkauf des Kerngeschäfts bei dem insolventen Bezahldienstleister. Das schreibt der Anwalt Michael Jaffé in einem Brief an die Mitarbeiter, über den die “Süddeutsche Zeitung” berichtete.

mehr ...

Berater

Konsolidierung mit Kapital und Köpfen

Suchten Makler in der Vergangenheit Anschluss an einen Pool oder wollten zu einem anderen wechseln, lenkten sie den Blick meist auf die Provisionstabellen. Wettbewerb lief vor allem über die Vergütung und Produktpalette. Diese Zeiten sind vorbei. Natürlich spielen beide Kriterien noch eine Rolle, aber die entscheidende Frage lautet: Wie bewältigt der Pool des Vertrauens die Herausforderungen, die wegen der enorm schnellen und einschneidenden technischen Entwicklung entstehen?

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin nimmt Deutsche Edelfisch DEG II ins Visier

Die Finanzaufsicht BaFin hat den hinreichend begründeten Verdacht, dass die Deutsche Edelfisch DEG GmbH & Co. II KG in Deutschland Wertpapiere in Form von Schuldverschreibungen ohne das erforderliche Wertpapier-Informationsblatt öffentlich anbietet. Im Markt der Vermögensanlagen ist das Unternehmen nicht unbekannt.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...