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18. Dezember 2018, 07:31
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Immer mehr Schwächen in Europa

Die Hoffnungen auf eine Jahresendrally schwinden, die negative Entwicklung der Aktienmärkte der vergangenen Wochen setzt sich fort. Besonders Europa leidet unter Krisen in Frankreich, Italien und Großbritannien. Doch wo Schatten ist, muss es auch eine Lichtquelle geben. Dr. Eduard Baitinger von Feri blickt auf 2019:

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Aufnahme von Europa in Zusammenarbeit mit der Nasa. Aus Anlegersicht ist der Blick auf Europa weniger schön.

Anleger, die auf eine substantielle Jahresendrallye gesetzt haben, müssen ihre Hoffnungen vermutlich begraben. Die Märkte zeigen seit Wochen eine ausgeprägte Fragilität und wiederkehrende Verkaufswellen. Das Börsenjahr 2018 wird damit für viele Assetklassen wahrscheinlich unfreundlich enden.

In der Rückschau bestätigen sich also die Einschätzungen vom Frühjahr. Demnach hatte sich das Szenario bereits zum Jahresbeginn eingetrübt und nach und nach die Anlagemärkte erfasst. Auf der globalen Ebene war diese Entwicklung lange nicht erkennbar, weil die großen Welt-Aktienindizes vor allem durch den US-Tech-Sektor weiter beflügelt wurden.

Anlegen in Europa wird riskanter

Als Anfang Oktober auch die Aktien der Technologie-Riesen unter starken Verkaufsdruck gerieten, wurde die Fragilität der globalen Aktienhausse schlagartig aufgedeckt. Der Tech-Sektor, der lange Zeit als Heilsbringer gefeiert wurde, zog die Märkte plötzlich nach unten.

Besonders für Europa sind die Perspektiven wenig erfreulich: Die Zugeständnisse, die Frankreichs Präsident Macron den Gelbwesten gemacht hat, kosten Milliarden, die nicht gegenfinanziert sind. In der Folge könnte eine Ratingabstufung für Frankreich unvermeidbar werden.

Zudem droht Großbritannien endgültig im Brexit-Chaos zu versinken. Und auch der Budgetstreit zwischen Italien und der EU kann eskalieren. Diese innereuropäischen Krisen bedeuten zusätzliche Risiken für die europäischen Finanzmärkte.

Seite zwei: Wie findet man die Lichtquellen?

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