Warum Sie auf Small Caps setzen sollten

Nicht immer ist größer gleich besser. Wer in kleinere Unternehmen investiert, wird mit höheren Renditen belohnt, muss aber auch stärkere Schwankungen aushalten. Warum das so ist und wie Investoren davon profitieren können:  Teil sechs der Cash.-Online Reihe zum Thema Factor Investing Gastbeitrag von Erik Rubingh,  BMO Global Asset Management

Erik Rubingh ist Head of Systematic Strategies bei BMO Global Asset Management
Erik Rubingh: „Nachteile kleinerer Unternehmen müssen mit zusätzlichen Erträgen kompensiert werden.“

Big is beautiful – aber nicht immer. In der Aktienanlage kann schiere Größe auch hinderlich sein. Wer über einen längeren Zeithorizont den breiten Markt schlagen will, kann mit kleineren Unternehmen den größeren Erfolg haben. Denn für diese gibt es eine Risikoprämie, die sich langfristig auszahlt.

Risikoprämien werden für unterschiedliche Faktoren gezahlt. Die Finanzwissenschaft beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten damit, welche solcher Faktoren (oder auch Styles genannt), die Aktienrendite beeinflussen. Einer der bekanntesten und am längsten erforschten Faktoren ist Size, also die Größe des Unternehmens.

Drei-Faktoren-Modell

1992 veröffentlichten die US-Ökonomen Eugene Fama und Kenneth French ihr Drei-Faktoren-Modell, das die Rendite von Aktien erklären soll. Es baut auf dem Capital Asset Pricing Modell aus den 1960er Jahren auf. Dieses ging davon aus, dass ein Faktor, nämlich das Marktrisiko (Beta-Faktor) ausreicht, um die Aktienrendite zu erklären.

Seite zwei: Warum Size funktioniert

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