29. Mai 2019, 14:13
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BVI: Aufseher warnen vor Bitcoin-Betrügern in sozialen Medien

Zwei Jahre nach dem Platzen einer Spekulationsblase am Markt sind die Preise von Bitcoin und anderen Kryptowährungen wieder rasant angestiegen. Der Bitcoin hat sich innerhalb weniger Wochen um 80 Prozent auf 8.000 Dollar verteuert. Vieles erinnert an den Kryptohype 2017. Stark zugenommen haben auch die Betrugsmaschen rund um Cyberwährungen.

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Über soziale Medien werden Anleger mit exorbitanten Renditeversprechen auf betrügerische Handelsplattformen gelockt, auf denen sie Bitcoin angeblich erfolgreich handeln können. Dabei wird häufig mit angeblichen Empfehlungen von Prominenten geworben.

Kein (Rechts-)Schutz für Anleger

Da bei diesen Plattformen keinerlei Anlegerschutz nach EU-Recht besteht, warnen immer mehr Finanzaufseher in der EU eindringlich vor den kriminellen Aktivitäten rund um die Cyberwährungen. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

Häufig reicht schon der gesunde Menschenverstand, um unseriöse Angebote zu entlarven. Erste Warnzeichen sind meist überdurchschnittliche Renditeversprechen und ein Unternehmenssitz im Ausland. Je höher die versprochenen Gewinne sind, desto höher ist in der Regel auch das Risiko, dass Sparer große Verluste erleiden können.

Wie hoch gängige Renditen in der Regel sind, können Anleger den Kursseiten der Tageszeitungen oder dem Internetangebot von Banken oder auch der Bundesbank entnehmen. Die versprochenen Gewinne mit einzelnen Digitalwährungen erscheinen zwar verlockend.

Ohne Zeit geht es nicht

Ein nachhaltiger Vermögensaufbau mit einem überschaubaren Risiko benötigt jedoch Zeit. Ein Vermögensverwalter kann helfen, zusammen mit dem Anleger finanzielle Ziele und Möglichkeiten zu bestimmen und ein Anlagekonzept zu entwickeln, das zu seinem Risikoprofil passt.

Attraktive Renditen sind mit Fonds möglich, die durch den Gesetzgeber wie kaum ein anderes Finanzprodukt reguliert und kontrolliert werden. Anleger können über Sparpläne auf Aktienfonds schon mit kleinen Beträgen an der Entwicklung von Unternehmen teilhaben.

Die breite Anlage des Vermögens in unterschiedliche Gesellschaften, Branchen, Länder und Kapitalmärkte verteilt die Risiken. Außerdem werden die Gelder der Anleger in der Regel als Sondervermögen verwahrt – getrennt von der Bilanz der Fondsgesellschaft. Das macht Fonds insolvenzsicher.

 

Foto: Shutterstock

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