4. Januar 2019, 11:49
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“Wir sollten die Konjunktur nicht kaputtreden, aber…”

Die deutsche Wirtschaft erwartet unruhige Zeiten. Zwar wird sich die Konjunktur positiv entwickeln, aber es gibt mehrere Risiken und negative Faktoren, die das Wachstum bedrohen. Das kommt auf die Wirtschaft in 2019 zu:

Container-schiff-wirtschaft-sturm-unwetter-dunkle-wolken-himmel-konjunktur-shutterstock 100665433 in Wir sollten die Konjunktur nicht kaputtreden, aber...

Für die deutsche Konjunktur wird es in 2019 ungemütlich.

Die deutsche Wirtschaft stellt sich zum Jahresauftakt auf wirtschaftlich unruhigere Zeiten ein. Zwar wird auch 2019 ein Wachstum erwartet. “Aber konjunkturell sind die besten Zeiten vorbei”, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, der dpa.

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer sagte: “Wir sollten die Konjunktur nicht kaputtreden. Aber es gibt am Horizont Gewitterwolken, die relativ nah sind.”

Höhere Unsicherheit

Die Planungen der Unternehmen seien insgesamt kurzfristiger geworden, sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA): “Die Auslastung ist noch relativ hoch, aber die Auftragsbestände verkürzen sich. Fakt ist: Die Unsicherheit hat zugenommen.”

Führende Forschungsinstitute hatten ihre Konjunkturprognosen zuletzt heruntergeschraubt. Die Wirtschaftsweisen rechnen für 2019 noch mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 1,5 Prozent, nach erwarteten 1,6 Prozent für 2018.

Wirtschaft wächst weiter

Der BDI rechnet für das neue Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent. Der Industrieverband trifft dabei aber drei positive Annahmen. Erstens, dass sich ein Brexit ohne Abkommen vermeiden lässt, also ein ungeordneter Ausstieg Großbritanniens aus der EU mit drastischen Folgen.

Zweitens, dass höhere US-Importzölle auf Autos aus der EU ausbleiben. Und drittens, dass Produktionseinbußen in der deutschen Autoindustrie durch die Umstellung auf den neuen Abgas-Prüfstandard WLTP in der ersten Jahreshälfte 2019 aufgeholt werden.

Seite zwei: Was die Konjunktur belastet

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