Ökoworld: Gitarren statt Knarren

Auch das deutsche Rockurgestein Udo Lindenberg meldet sich kontinuierlich und mit großen Erfolgen und in ausverkauften Konzerthallen musikalisch zu Wort. Sein immer aktueller Song „Wir ziehen in den Frieden“ beginnt mit einem der wichtigsten Statements, die die Gründer der BRD je niedergeschrieben haben: Artikel 3 des Grundgesetzes, vorgetragen vom elfjährigen Jonathan von Kids on Stage, die Udo Lindenberg bei „Wir ziehen in den Frieden“ stimmkräftig begleiteten. Dann kommt Udo selbst: Aufrichtig und überzeugend wie eh und je, ein steter Kämpfer im Dienste des Friedens und ein unermüdlicher Verfechter von Menschlichkeit und Freiheit. In dem Song bringt Udo seine Position zur Lage der Welt mit klaren Worten zur Sprache: „Wir haben doch nicht die Mauer eingerissen, damit die jetzt schon wieder neue bauen!“

Wir ziehen in den Frieden – ein generationsübergreifendes Thema
(v.l.n.r.: Udo Lindenberg, Lotta und Gunter Schäfer. Privates Treffen vor dem Konzert in Köln, da Lotta dem Udo einfach mal „Hallo“ sagen wollte und ein Bild mit ihm. Papa fand das natürlich auch gut.)

Und dann folgt der zweite Gänsehaut-Moment, wenn Manjou – ebenfalls von Kids on Stage – Artikel 1 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung zitiert: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren …“ Ein Satz, der auch Udos Idee von einem lebenswerten Leben auf den Punkt bringt. Mit „Wir ziehen in den Frieden“ ruft Udo Lindenberg uns alle auf, gemeinsam Position zu beziehen und für die Werte der Menschlichkeit aufzustehen. „Stell dir vor, es ist Frieden und jeder geht hin“, lautet eine weitere Zeile in positiver Umkehrung einer alten pazifistischen Parole. Interessanterweise hat mich persönlich meine 9- jährige Tochter Lotta wieder musikalisch und inhaltlich zum 73- jährigen Udo Lindenberg gebracht.

Klar hatte ich Udo immer gerne gehört, er hat mich und meine Generation irgendwie immer begleitet. Aber meine Tochter wurde im Laufe des Jahres 2018 von seinen Texten und der Musik über Radio und youtube so stark inspiriert, dass Sie mich mitriss und mir Udos Botschaften plötzlich wieder stärker ins Bewusstsein drangen. Ein schöner Beweis, dass Musik Menschen und Generationen verbindet.

Generationenfonds mit Kriterienfilter

Das Ökoworld-Prinzip sieht eine Trennung von Nachhaltigkeitsresearch und Fondsmanagement vor. Das heißt: Die Portfoliomanager dürfen ausschließlich in Titel investieren, die aufgrund der Überprüfung von vorab definierten sozialen, ethischen und ökologischen Kriterien in das Anlageuniversum aufgenommen wurden. Unter der Leitung von Dr. Karl-Heinz Brendgen überprüft das Team des Nachhaltigkeitsresearches in Frage kommende Unternehmen. Dafür werden in der Nachhaltigkeitsanalyse die Titelprofile der entsprechenden Unternehmen erstellt, ausgewertet und über den Kriterienfilter für das Anlageuniversum zugelassen oder aussortiert.

Der Ökoworld Rock ’n’ Roll Fonds ist ein dynamisch gemanagter und ethisch, ökologisch und sozial ausgerichteter Mischfonds mit einem Schwerpunkt auf Einzelaktien und Unternehmensanleihen.

Neu in diesem Konzept ist die Spezialisierung auf familienfreundliche Zukunftsthemen, die der Idee eines Eltern- und Großelternfonds entsprechen. Für unseren Fonds attraktive Assets sind alle zukunftsgerichteten Aspekte rund um das Thema Bildung, aber auch die Finanzierung sowie der Bau von Kindertagesstätten und Studentenwohnheimen, und nicht zu vergessen Felder wie Gesundheit und Ernährung. Investments in Atomkraft, ausbeuterische Kinderarbeit und Rüstungsgüter sind von vornherein ausgeschlossen.

Fotos: Ökoworld

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