7. Januar 2019, 06:27
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Gebühren fressen Rendite: So schützen Sie Ihr Portfolio in vier Schritten

Verluste zu vermeiden, wird auch 2019 keine leichte Aufgabe sein. Dabei hilft es nicht, dass Anleger oft die falsche Strategie haben. Die Suche nach Anlagen mit der höchsten Rendite kann leicht scheitern. Anleger sollten sich auf den Teil der Aufgabe konzentrieren, den sie kontrollieren können. Wie das gelingt:

Gebühren fressen Rendite: So schützen Sie Ihr Portfolio in vier Schritten

Wer erfolgreich investieren will, sollte zunächst sein Anlagekapital vor zu hohen Gebühren schützen.

Anleger, die hauptsächlich auf hohe Renditen oder das Rendite-Risikoverhältnis schauen, machen einen großen Fehler. Das liegt zum einen daran, dass es unwahrscheinlich ist, dass sie wirklich die Anlagevehikel wählen, die ihr Portfolio verbessern, sie können den Erfolg schwer einschätzen und noch weniger beeinflussen.

Zudem vernachlässigen viele dabei einen wichtigen Faktor: die Kosten. Der einfachste Weg, um seine Rendite zu verbessern ist, Gebühren zu vermeiden. Das gelingt in vier Schritten.

Schritt eins: Das passende Depot

Anleger sollten beginnen, Kosten zu sparen, bevor sie den ersten Euro investieren, denn schon die Wahl des Depotanbieters beeinflusst, welchen Teil ihres verfügbaren Anlagekapitals sie investieren können.

Die FMH-Finanzberatung hat die Konditionen von 17 Depotanbietern verglichen. Dieser Vergleich ist nicht statisch, eingestellt werden können das durchschnittliche Ordervolumen, das durchschnittliche Depotvolumen, die Anzahl der Order pro Jahr, welcher Anteil der Order per Internet ausgeübt wird und ob Fondssparpläne wichtig sind.

Bei einem Depotvolumen von 20.000 Euro, einem Ordervolumen von 1.000 Euro und fünf Orders pro Jahr über das Internet liegt beispielsweise der Anbieter Degiro mit jährlichen Gesamtkosten in Höhe von 11,30 Euro weit unter der Merkur Bank, bei der Anleger 125 Euro für die gleiche Dienstleistung zahlen müssen.

Schritt zwei: Fondsgebühren

Den zweiten Schritt müssen Investoren beim Aufbau des Portfolios und Einkauf gehen. Sie sollten den Teil des Anlagekapitals minimieren, der von Fondsgebühren, Ausgabeaufschlägen und Kosten wie Erfolgsbeteiligungen verschlungen wird.

Seite zwei: Mehr Erfolg mit günstigen Fonds + Schritt drei und vier

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1 Kommentar

  1. Ich bin ein jahrelanger Leser Ihres Magazins und schaue mir auch online öfters Artikel an. Bei diesem hier bin ich allerdings etwas irritiert. Jeder der sich mit Fonds etwas auskennt, weiß, dass man diese am günstigsten bei den freien Fondsvermittlern im Internet kaufen und verwahren kann. Diese werden bei dem Vergleich gar nicht berücksichtigt. Obwohl die Anleger dort keinen Ausgabeaufschlag zahlen und nur geringe Depotgebühren. Es gibts sogar bereits mehrere Fondsvermittler, die einen Teil der Bestandsprovision des Fonds als Kickback/Cashbackzahlung an den Anleger zurück zahlen. Ich würde mich freuen, wenn Sie bei ihren nächsten Artikeln über Fonds und den damit verbundenen Kosten objektiv dem Leser alle Möglichkeiten aufzählen, so dass dieser sich dann für die Variante entscheiden kann, die ihm zusagt. Herzliche Grüße aus Hamburg, Friedrich von Holst

    Kommentar von Friedrich von Holst — 10. Januar 2019 @ 16:33

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