Gold: So investieren Sie richtig

Anleger fürchten die nächste Rezession und die damit verbundenen Verluste. Höchste Zeit für Gold. Doch wie investiert man am besten? Welche Vorteile bringt Gold? Und wie groß sollte der Anteil im Portfolio sein?

Alfred Grusch, Fondsmanager Multi-Asset Team bei Amundi. Quellenangabe: „obs/Amundi Asset Management/ROBERT HERBST WWW.POV.AT“

Es war ein gutes Jahrzehnt für Unternehmen und Börsen. Doch davon müssen sich Anleger nun verabschieden. Der Zeitpunkt ist gekommen, das Portfolio zu diversifizieren. Dafür bietet sich besonders Gold an, meint Alfred Grusch, Fondsmanager im Multi-Asset-Team bei Amundi, er verwaltet den Amundi Gold Stock.

„Je besser die Konjunktur und je höher der Realzins, desto weniger Gold brauchen Anleger im Depot und umgekehrt“, sagt Grusch, „Gold korreliert kaum mit den gängigen Anlageklassen – das ist ein großer Vorteil, vor allem wenn die Börsen auf Talfahrt gehen.“ Da der Goldpreis in US-Dollar ermittelt wird, wirke sich zudem die aktuelle Stärke der amerikanischen Währung auch für Euro-Anleger positiv aus.

Der beste Weg, in Gold zu investieren

Grusch rät zu Goldfonds, die in Aktien von Goldminenbetreibern investieren. Wenn der Goldpreis steigt, wüchsen die Gewinne und die Goldreserven der Minen überproportional. Fonds sind dabei liquide und weniger abhängig vom Erfolg eines einzelnen Unternehmens.

Einzelinvestments würden hingegen nahezu unkontrollierbare Risiken bergen, da die Förderunternehmen – von denen viele in Entwicklungs- und Schwellenländern ansässig sind – häufig mit instabilen Regierungen oder unerwarteten Änderungen der steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu kämpfen haben.

Seite zwei: Der optimale Goldanteil im Portfolio + Noch mehr Gründe für Gold

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