20. November 2018, 12:05
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Angst vor Finanzkrise treibt Goldpreis

Für die nächste Krise kommen viele Auslöser in Frage: beispielsweise Italiens Haushaltsprobleme, der Handelsstreit, der Brexit und steigende Schulden. Die wachsende Unsicherheit treibt auch den Goldpreis. Doch die größte Nachfrage kommt nicht von Staaten oder Privatinvestoren.

Gold-baer-krise-boerse-markt-shutterstock 389004811 in Angst vor Finanzkrise treibt Goldpreis

Die Angst vor dem nächsten Crash an den Märkten lässt die Nachfrage nach Gold steigen.

“Auslöser für den jüngsten Preisanstieg bei Gold dürften die Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Haushaltsplänen der italienischen Regierung gewesen sein. Einige Marktbeobachter glauben sogar, dass es für Italien besser wäre, die Europäische Union (EU) zu verlassen”, sagt Joe Foster, Portfoliomanager und Stratege für die Gold- und Edelmetalle von Van Eck.

Weiter werde Gold durch die Verkaufswellen der vergangenen Monate am Aktienmarkt infolge steigender Zinsen und wachsender Spannungen zwischen den USA und China gestützt. Das zeige, dass Gold noch immer als sichere Anlage genutzt werde.

Krise innerhalb der nächsten drei Jahre kann nicht verhindert werden

“Wir befinden uns derzeit wieder inmitten eines Zyklus der Vermögenspreisinflation bei Aktien, Anleihen und Immobilien, was durch eine extrem lockere Geldpolitik hervorgerufen wurde. Die Zentralbanken sind jetzt mitten im Straffungszyklus angekommen, der die Liquidität verknappt”, so Foster.

Der Harvard-Professor Martin Feldstein sagte im “Wallstreet Journal”, dass weder die US-Notenbank (Fed) noch eine andere staatliche Instanz in der Lage sei, eine Konjunktur- oder Finanzkrise innerhalb der nächsten drei Jahre zu verhindern.

Seite zwei: Die größten Nachfrager

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Coronavirus: Allianz bietet kostenfreie medizinische Beratung

Die Allianz Private Krankenversicherung bietet ihren Versicherten einen kostenfreien medizinischen Telefonservice bei Fragen zum Coronavirus an und informiert in dem Zusammenhang ihre Kunden umfassend zur Krankheit und den Folgen der Epedemie.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Wasserstoff-Durchbruch in Sicht?

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, zeichneten sich im Bereich der Wasserstoff-Technologie zuletzt zahlreiche Fortschritte ab. Wird Wasserstoff jetzt auch für PKWs nutzbar?

mehr ...

Berater

Die unbequeme Wahrheit über Erfolg in der Selbstständigkeit

Wenn Sie als selbstständiger Finanzdienstleister sich wirklich von der Konkurrenz abheben und zu den besten gehören möchten, dann geht das nur außerhalb der Komfortzone. Gastbeitrag von Trainer und Berater Dieter Kiwus

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Haftpflichtkasse muss Gasthaus für Corona-Schließung entschädigen

In der Klagewelle um die Kosten für Gaststätten, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, hat ein weiterer Wirt gegen seine Versicherung gewonnen.

mehr ...