Überraschender Rücktritt an der Spitze der Weltbank

Jim Yong Kim tritt schon vor dem Ende seiner zweiten Amtszeit als Präsident der Weltbank zurück. Schon länger waren Weltbankmitarbeiter unzufrieden mit Kim und sprachen sich gegen seine zweite Amtszeit aus. Kim hat schon Pläne für seine Zukunft.

(190108) -- BEIJING, Jan. 8, 2019 (Xinhua) -- File photo taken on Oct. 12, 2017 shows World Bank Group (WBG) President Jim Yong Kim attending a press conference of the 2017 International Monetary Fund and World Bank annual meetings in Washington D.C., the United States. Kim announced on Jan. 7, 2019 that he will be stepping down from his position after more than six years at the international lending institution. World Bank CEO Kristalina Georgieva will assume the role of interim president effective Feb. 1, the World Bank said in a statement. Kim's tenure should expire on June 30, 2022. (Xinhua/Ting Shen) | Keine Weitergabe an Wiederverkäufer.
Nach mehr als sechs Jahren hat der Präsident der Weltbank Jim Yong Kim gestern seinen Rücktritt angekündigt.

Der Präsident der Weltbank, Jim Yong Kim, tritt Ende Januar nach mehr als sechs Jahren an der Spitze der Institution überraschend von seinem Amt zurück. Das teilte die Weltbank mit. Kim hatte nach seiner ersten fünfjährigen Amtszeit 2017 seine zweite Amtsperiode angetreten, die am 30. Juni 2022 geendet hätte. Kristalina Georgieva, CEO der Weltbank, wird ab ersten Februar Interimspräsidentin, wie die Weltbank mitteilte.

Deutliche Unzufriedenheit

Schon bei Kims Wiederwahl wurde die Unzufriedenheit deutlich. Die Belegschaft hatte sich in einem offenen Brief an die Führungsgremien gewandt und von einer „Führungskrise“ sowie von Reformbedarf gesprochen.

Seite zwei: Kims Präsidentschaft und Pläne für die Zukunft

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