19. November 2019, 17:11
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Zinserhöhung in fünf Jahren?

Deutsche Privatanleger stellen sich mittel- bis langfristig auf ein Andauern der Niedrigzinsphase ein und erwarten eine Anhebung der Leitzinsen mehrheitlich erst im Jahr 2025 oder später. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Derivate Verbands in Zusammenarbeit mit mehreren großen Finanzportalen.

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Zinsanstieg erst oder schon in 2025?

Von den rund 5.000 teilnehmenden Selbstentscheidern erwarten 20 Prozent den ersten Zinsschritt im Jahr 2025. 56 Prozent rechnen damit, dass die Zinsen sogar erst nach 2025 angehoben werden. 16 Prozent erwarten 2023 ein Handeln der Notenbanker. Nur 8 Prozent der Anleger gehen von einem Zinsschritt im Jahr 2020 aus.

„Bei dem andauernden Niedrigzinsumfeld haben wir es mit einem Umbruch in gesamtgesellschaftlicher Dimension zu tun“, sagt Dr. Henning Bergmann, geschäftsführender Vorstand des Deutschen Derivate Verbands. „Je länger die Phase anhält, so schwerwiegender sind die Konsequenzen. Daher ist es wichtig, dosiert auch etwas risikoreichere Anlagen ins Depot zu nehmen.“

Strukturierte Wertpapiere sind ein geeignetes Vehikel, um während der Niedrigzinsphase Vermögen aufzubauen. In dem Segment gibt es für jedes Risikoprofil eine geeignete Produktkategorie. Dabei haben mehr als 95 Prozent der Papiere haben – gemessen am Volumen – ein geringeres Risiko als Aktien. Die jährlichen Kosten der Anlage liegen bei durchschnittlich rund 0,7 Prozent, die Vertriebsvergütung ist hier bereits enthalten.

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