8. April 2020, 14:32
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Gaming-Aktien sind Krisen-Gewinner

53 Prozent der regelmäßigen Gamer verbringen seit der Corona-Krise mehr Zeit mit Computer- und Videospielen. Bei der Gesamtbevölkerung sind es hingegen 36 Prozent. Dies geht aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervor. Gaming-Aktien zählen zu den wenigen Profiteuren der aktuellen Entwicklung.

Shutterstock 1161055600 in Gaming-Aktien sind Krisen-Gewinner

Je länger die Ausgangsbeschränkungen andauern, desto höher der Gaming-Konsum: verbrachten zwischen dem 24. bis 26. März noch 38 Prozent der 14-29-Jährigen mehr Zeit mit Computerspielen, waren es eine Woche darauf bereits 48 Prozent. Bei den 30-49-Jährigen fällt der relative Anstieg von 22 zu 33 Prozent sogar noch größer aus.

Unterdessen befindet sich die Nachfrage auf Google nach Gaming Aktien auf einem Rekordhoch. Wie die Infografik aufzeigt, erreichte das relative Suchvolumen zwischen dem 16. und 22. Februar den höchsten Wert innerhalb der vergangenen 365 Tage – genau zu jenem Zeitpunkt, als die Wertpapiere der meisten Branchen starke Verluste erlitten.

Bildschirmfoto-2020-04-08-um-14 27 01 in Gaming-Aktien sind Krisen-Gewinner

Auch ein Blick auf die Kursentwicklung verdeutlicht die aktuelle Krisenresistenz der Spieleentwickler: während der DAX im vergangenen Monat 12,7 Prozent verlor, legten die Kurse von Activision Blizzard, Electronic Arts, Ubisoft, Nintendo und TakeTwo Interactive zu. Am stärksten schlägt der Zugewinn bei Nintendo mit 22 Prozent zu Buche.

„Zumindest unmittelbar sind die positiven Effekte auf die Gaming-Industrie nicht zu leugnen“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Sogar die Weltgesundheitsorganisation forderte die Menschen in einer Kampagne dazu auf, zu Hause zu bleiben, und zu spielen. Die Corona-Krise könnte das ohnehin schon starke Wachstum beschleunigen, wenngleich die Auswirkungen auf die internen Prozesse der Konzerne noch nicht absehbar sind“.

Foto: Shutterstock

 

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Pensionskassen: Mit Volldampf in den Untergang?

Der Niedrigzins beschäftigt Pensionskassen seit 10 Jahren. Diese Entwicklung nimmt durch die Corona-Krise weiter an Fahrt auf. Arbeitgeber sollten jetzt Risiken evaluieren und Handlungsoptionen prüfen, meint das Beratungshaus auxilion.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Wasserstoff-Durchbruch in Sicht?

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, zeichneten sich im Bereich der Wasserstoff-Technologie zuletzt zahlreiche Fortschritte ab. Wird Wasserstoff jetzt auch für PKWs nutzbar?

mehr ...

Berater

Die unbequeme Wahrheit über Erfolg in der Selbstständigkeit

Wenn Sie als selbstständiger Finanzdienstleister sich wirklich von der Konkurrenz abheben und zu den besten gehören möchten, dann geht das nur außerhalb der Komfortzone. Gastbeitrag von Trainer und Berater Dieter Kiwus

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Hälfte der Steuerzahler will Soli-Ersparnis zurücklegen

Mehr als die Hälfte der Steuerzahler, die im kommenden Jahr durch den Wegfall des Solidaritätszuschlags mit einer Entlastung rechnen, will das zusätzliche Nettoeinkommen zurücklegen. Das ergab die jüngste Umfrage im Deutschland-Trend des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), die von INSA Consulere im Auftrag des DIA durchgeführt worden ist.

mehr ...