7. Juli 2019, 07:20
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neuer Vorstand bei DNB: Kjerstin Braathen übernimmt ab 01. September

Kjerstin Braathen wird zum neuen CEO der DNB-Gruppe  ernannt. Rune Bjerke tritt mit Wirkung zum 1. September von seiner Leitungsfunktion zurück. Was die Beteiligten zur Entscheidung sagen.

Kjerstin-Braathen in Neuer Vorstand bei DNB: Kjerstin Braathen übernimmt ab 01. September

Der Verwaltungsrat begann bereits im Winter mit der Suche nach einer geeigneten Nachfolge für Rune Bjerke.

„Wir freuen uns mit Kjerstin Braathen eine Nachfolgerin gefunden zu haben, die über 20 Jahre Erfahrung bei DNB verfügt. Gemeinsam mit unseren qualifizierten Mitarbeitern wird die DNB ihren Kunden weiterhin hervorragende Produkte und Dienstleistungen anbieten,“ kommentiert Olaug Svarva, Verwaltungsratsvorsitzender bei DNB.

Der Verwaltungsrat scheute keine Bemühungen, um die richtige Person für die Nachfolge von Rune Bjerke zu finden. „Der Verwaltungsrat suchte nach dem besten Kandidaten für die künftige Leitung von DNB. Wir haben die perfekte Kandidatin gefunden und freuen uns, dass Kjerstin Braathen diese Aufgabe übernehmen will.

DNB will weiter wachsen

DNB ist eine Institution, die für die Gesellschaft wichtiges leistet. Wir brauchen daher einen CEO, der dazu beiträgt, das Vertrauen seitens der Gesellschaft, das DNB geniesst, weiter aufzubauen, der sich für gute Kundenerfahrungen einsetzt und Profitabilität sicherstellt, so dass die Bank weiter wachsen und in neue Produkte investieren kann“, so Olaug Svarva weiter.

Kjerstin Braathen war bisher Chief Financial Officer bei DNB und zuvor Group Executive Vice President für Corporate Banking.

Sie arbeitete 13 Jahre lang in der Abteilung für Schifffahrt und Offshore und war Vorstandsvorsitzende bei verschiedenen hundertprozentigen Tochtergesellschaften von DNB. Kjerstin Braathen kommt aus Lillestrøm im Norden von Oslo, ist verheiratet und hat drei Kinder.

“Unternehmerische Verantwortung ist groß”

 

„Ich fühle mich sehr geehrt, dass mir die Gelegenheit gegeben wird, das erfolgreiche DNB-Team zu führen. Unsere unternehmerische Verantwortung ist groß. DNB ist für Kunden in ganz Norwegen und darüber hinaus wichtig.

Wir sind für unsere Kunden in allen wichtigen Lebensphasen da und wir ermuntern diejenigen, die es wagen, ihre Träume zu verwirklichen und dabei Arbeitsplätze und Wert für die Gesellschaft schaffen. Ich freue mich sehr auf den 1. September,“ bestätigt Kjerstin Braathen.

„Rune Bjerke hat Erstaunliches für DNB geleistet und zahlreiche wichtige Änderungen umgesetzt, sowohl in puncto Kultur als auch Finanzen“, fährt Olaug Svarva fort.

„Heute ist DNB die grösste Bank Skandinaviens, die auch zukunftsorientierte Leistungen erbringen kann, wie die Entwicklung von Vipps (App für bargeldloses Bezahlen) gezeigt hat. Der Verwaltungsrat ist Rune Bjerke für seinen hervorragenden Einsatz in all den Jahren äußerst dankbar.“

Rune Bjerke verlässt DNB

Rune Bjerke ist seit dem 1. Januar 2007 Chief Executive Officer von DNB. Seit 2008 bis heute verzeichnet DNB die beste Entwicklung unter den 30 größten Banken Europas. Von der fünftgrössten Bank in Skandinavien entwickelte sich DNB zur grössten.

„Ich möchte den Verwaltungsrat zur gelungenen Kandidatenauswahl beglückwünschen und ich möchte jedem bei DNB für all die guten Erfahrungen während meiner Arbeit für die Bank danken. Mein Job war nicht einen Tag langweilig.

An jedem einzelnen Tag hatte ich mit neuen Kunden und Mitarbeitern zu tun, die meinen Glauben an unser Unternehmen bestätigt haben. Ich freue mich, dass ich am Ende dieser Etappe sehe, dass unsere Kunden und Anleger ebenfalls an unsere Arbeit in den vergangenen Jahren zu glauben scheinen,“ so Rune Bjerke.

 

Foto: DNB

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Thomas-Cook-Kunden sollen Ansprüche beim Insolvenzverwalter anmelden

Das Justizministerium hat Pauschalreise-Kunden der insolventen Thomas Cook aufgefordert, ihre Ansprüche nicht nur bei der Versicherung, sondern auch beim Insolvenzverwalter anzumelden. Das sei Voraussetzung dafür, das versprochene Geld vom Bund zu erhalten, teilte das Ministerium am Freitag mit.

mehr ...

Immobilien

Neues Finanzierungskonzept: Sorgenfrei im Alter

Viele Menschen möchten sich im Rentenalter Wünsche und Träume erfüllen. Die notwendigen Geldmittel stecken dabei oftmals im Eigenheim fest. Um sich mithilfe der Immobilie den Lebensabend zu finanzieren, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Welche das sind und welche Vor- und Nachteile sie bieten, zeigt der Vergleich der Immobilienverkaufsmodelle.

mehr ...

Investmentfonds

Blockchain: Welche neuen Investment-Chancen die Technologie bietet

Die meisten Anleger verbinden mit „Blockchain“ Kryptowährungen wie Bitcoin & Co. Tatsächlich hat die Blockchain-Technologie als dezentrales, nichtmanipulierbares digitales Datenregister das Potenzial, die gesamte Geschäftswelt umzuwälzen. Welche Vorteile, aber auch Risiken bietet die Blockchain, in welche Unternehmenstypen sollte man investieren? Thilo Wolf von BNY Mellon Investment Management, kennt die Antworten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Habona erreicht Vollinvestition des Einzelhandelsfonds 06

Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen Einzelhandelsfonds 06 zum Jahresende 2019 sechs weitere Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 44 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von circa 19.500 Quadratmetern erworben.

 

mehr ...

Recht

Datenkrake Schufa: Was weiß die Schufa?

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz Schufa, hat 360 Millionen Daten von 60 Millionen Deutschen erfasst. Wer einen Handyvertrag abschließt, Miet-, Kauf- oder Leasingverträge unterzeichnet oder einen Kredit aufnimmt, kann von der Schufa erfasst werden. Verbraucher haben nach Artikel 15 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einen Anspruch darauf, zu erfahren, welche personenbezogenen Daten gespeichert werden. Was die Schufa weiß und darf.

mehr ...