Anzeige
Anzeige
17. Dezember 2009, 11:47
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Der Dollar-Crash bleibt aus!”

Die Volkswirte der Deutschen Postbank haben sich festgelegt: Der Dollar-Crash ist abgewendet. Die Ökonomen des Bonner Instituts erwarten sogar, dass sich der Greenback im zweiten Halbjahr 2010 bei 1,40 je Euro stabilisiert. Lediglich kurzfristig sei das Risiko einer Schwächung auf 1,50 je Euro gegeben.

Deutschlands Exportwirtschaft profitiert

Dollarcrah-127x150 in Der Dollar-Crash bleibt aus!“Für den Exportweltmeister Deutschland ist das eine gute Nachricht”, sagt Postbank-Chefvolkswirt Dr. Marco Bargel. Weil viele Produkte deutscher Firmen auf dem Weltmarkt in Dollar bezahlt werden, stützt ein starker Dollar die Erträge der heimischen Exportwirtschaft.

Anfang 2009 war der Dollar als sicherer Hafen treibende Kraft am Devisenmarkt gewesen. Mit einer sichtbaren Entspannung an den Finanzmärkten, die mit einem zunehmenden Risikoappetit der Anleger einherging, hat er in den Frühjahrsmonaten seinen seit 2002 währenden Abwärtstrend gegenüber dem Euro wieder aufgenommen.

Doch selbst wenn der Risikoappetit der globalen Anleger weiter zunimmt, heiße das nicht, dass der Greenback stark abwertet oder gar ins Bodenlose fällt, so die Postbank-Volkswirte.

Fed macht den ersten Zinsschritt

Ihrer Einschätzung nach wird die US-Notenbank Fed die Leitzinsen noch vor der EZB erhöhen. Damit verändere sich der internationale Zinsabstand zugunsten des Dollar. Dies habe in der Vergangenheit regelmäßig eine Aufwertung der jeweiligen höherverzinslichen Währung begünstigt.

Unter dem Strich bleibe der Dollar als Leitwährung ohnehin ohne Alternative: Sein Hauptkonkurrent – der Euro – dürfe noch einige Zeit unter den Haushaltsproblemen einiger Mitgliedsländer wie Griechenland und Spanien leiden. Und neue potenzielle Leitwährungen wie der chinesische Renminbi müssen sich, so die Ökonomen, die Akzeptanz bei globalen Investoren erst erarbeiten. (hb)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Fed betritt mit Geldpolitik unbekanntes Terrain

Nach Jahren der lockeren Geldpolitik steht ein Epochenwechsel ins Haus. In den USA dürfte die Notenbank Fed in diesem Jahr mit der Verringerung ihrer Bilanzsumme beginnen und damit terra incognita betreten. Die Folgen für die Leitzinsentwicklung

mehr ...

Berater

Schenkungsvertrag: Rückforderungsrecht als Reißleine

Geschenktes darf man nicht zurückverlangen? Das sieht der Gesetzgeber bei Schenkungsverträgen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge anders. Mit einer pfiffigen Vertragsgestaltung kann der Unternehmer jederzeit die “Reißleine” ziehen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...