Anzeige
4. Dezember 2009, 21:34
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

US-Arbeitsmarktdaten drücken Goldkurs

Der aktuelle US-Arbeitsmarktbericht hat bei Investoren Hoffnung auf ein Anziehen der Konjunktur entfacht. Das würde den Währungshütern Spielräume eröffnen, die Geldschleusen zu schließen. Konsequenz: Der Dollar legte zu, Gold verlor deutlich.

Mit besser als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktdaten haben die USA den Dollar heute auf eine Mini-Rally geschickt. Die US-Valuta legte zum Euro um bis zu 1,5 Prozent auf 1,4837 zu, zum Yen bis zu 2,8 Prozent auf 90,77 Yen. Im Gegenzug büßte der Goldpreis deutlich ein: Die Feinunze verlor mehr als sechs Prozent und fiel zwischenzeitig auf 1.151,60 Dollar. Noch am Donnerstag lag der Kurs bei über 1.200 Dollar.

Investoren spekulieren auf einen Aufschwung der US-Wirtschaft, der die Notenbank früher als erwartet veranlasst, ihre Geldpolitik zu normalisieren und Liquidität aus dem Markt zu ziehen. Ein Ende des expansiven Kurses würde helfen, das Vertrauen in den Dollar zu stabilisieren, der seit Monaten erheblich an Wert verliert. Dollar- und Gold-Kurs korrelieren für gewöhnlich negativ miteinander. (hb)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

230 Pflegedienste unter Betrugsverdacht

Bei den bundesweiten Betrugsermittlungen gegen ambulante Pflegedienste hat sich ein Verdacht gegen 230 russisch-eurasische Anbieter ergeben. Das gehe aus dem Abschlussbericht der Sonderermittlungsgruppe von Bundeskriminalamt und Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen hervor, berichten “Die Welt” und der Bayerische Rundfunk.

mehr ...

Immobilien

NordLB erwägt Verkauf Deutscher Hypothekenbank

 

Die NordLB prüft, ob sie die Deutsche Hypothekenbank verkauft, damit würde sie sich von ihrer Immobilientochter trennen. Das geht aus einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hervor. Die NordLB erlitt durch Geschäfte mit Schiffskrediten große Verluste.

mehr ...

Investmentfonds

“Ökonomischen Rückenwind in Europa für konsequente Reformen nutzen”

Carsten Mumm von der Privatbank Donner & Reuschel erwartet deutliches Wachstumsplus im zweiten Quartal in Europa, das nicht ungenutzt bleiben sollte.

mehr ...

Berater

Viel Rückenwind für Schwellenländer

Während die globale Konjunktur nur langsam vorankommt, lassen zahlreiche Schwellenländer die Industriestaaten hinter sich. Im Durchschnitt erwarten Karen Watkin und Morgan Harting, beide Multi-Asset Portfolio Manager bei AllianceBernstein, für die Schwellenländer 2017 ein Wachstum von 4,1 Prozent, für die Industrieländer hingegen nur knapp über zwei Prozent. Doch das ist nicht der einzige Faktor, der für Anlagen in den Emerging Markets (EM) spricht.

mehr ...

Sachwertanlagen

Prospekthaftung: BaFin gibt Entwarnung – ein wenig

Die BaFin hat gegenüber Cash. zu einem BGH-Urteil Stellung genommen, das einen von ihr geprüften Fondsprospekt mit deutlichen Worten kassiert hatte und damit auch Fragen zur Rechtssicherheit aktueller Emissionen aufwirft.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...