Zielunternehmen der MIG-Fonds melden Fortschritte

Die Brain AG, Zielunternehmen der direkt investierenden Venture Capital-Fonds der MIG-Serie, ist eine Kooperation mit der Dechema Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie eingegangen. Mit der Affiris AG hat zudem ein weiteres Zielunternehmen eine Meilensteinzahlung im Rahmen des Lizenzdeals mit Glaxo Smith Kline Biologicals erhalten.

Dr. Matthias Hallweger
Dr. Matthias Hallweger

An der Brain AG sind aktuell die MIG-Fonds 3, 4 und 5 beteiligt. Die von dem Münchener Emissionshaus HMW initiierten und exklusiv von der Alfred Wieder AG vertriebenen Fonds halten rund 21 Prozent der Aktien des Biotechnologieunternehmens. Die Kooperation zwischen der Brain AG und Dechema e.V. dient der Erforschung und biotechnologischen Herstellung von Perillasäure. Zukünftig kommt der bereits im Besitz der Brain AG befindliche patentierte Monoterpen-Naturstoff als breit einsetzbarer, bioaktiver Wirkstoff in kosmetischen Produkten zum Einsatz. Im Zuge der Zusammenarbeit werden die Arbeiten des Karl-Winnacker-Instituts der Dechema mit den mikro- beziehungsweise molekularbiologischen Methoden der Brain AG kombiniert. Auf diese Weise entstehe ein gemeinsam geschaffener Bioprozess, so eine Mitteilung, der eine effektive technische Herstellung garantieren soll. Ziel des Vorhabens ist die Weiterentwicklung eines integrierten Bioprozesses zur effizienten mikrobiellen Synthese von Perillasäure aus der preiswerten Vorstufe Limonen. Dieses wird in großen Mengen nachhaltig aus Orangenschalen hergestellt.

Brain-Vorstand Dr. Jürgen Eck kommentiert: „Mit der Übernahme des Patent- und Gebrauchsmusterportfolios des neuartigen, bioaktiven Kosmetik-Inhaltsstoffes Perillasäure erweitern wir unsere Patent-Plattform von biologisch aktiven Produktkomponenten zur effizienten Optimierung von Kosmetika.“ Auch Dr. Matthias Hallweger, Vorstand der HMW sowie Alfred Wieder AG, sieht Potenzial in der Kooperation: „Die Brain AG um ihren Gründer Dr. Holger Zinke ist einer der wesentlichen Wegbereiter der weißen Biotechnologie in Deutschland. Durch zahlreiche Kooperationen mit namhaften Konzernen konnte das Unternehmen mit seinem Team aus erfahrenen Wissenschaftlern wiederholt seine außerordentliche Kompetenz unter Beweis stellen.“

Seite 2: Neues vom Zielunternehmen Affiris

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