US-Jobdaten setzen Dax zusätzlich unter Druck

Wann kommt die erste Leitzinserhöhung in den USA seit etwa zehn Jahren? Das ist eine der wichtigsten Fragen, die sich Börsianer gerade stellen. Am Freitag bekamen sie Hinweise, die ihnen nicht schmeckten.

Der Dax hat seine Verluste am Freitag nach der Vorlage des US-Arbeitsmarktberichts ausgeweitet. Der deutsche Leitindex fiel nach der Erholung der beiden Vortage bis zum Nachmittag um 2,85 Prozent auf 10 023,93 Punkte. Kurzzeitig sank der Kurs sogar unter die psychologisch wichtige Marke von 10 000 Punkten. Auf Wochensicht zeichnet sich ein Minus von mehr als zweieinhalb Prozent ab.

MDax und TecDax leiden mit

Für den Index der mittelgroßen Werte MDax ging es zum Wochenschluss um 2,46 Prozent auf 19 293,54 Punkte nach unten, und der Technologiewerte-Index TecDax büßte 1,95 Prozent auf 1684,63 Punkte ein. Der Eurozonen-Leitindex Euro Stoxx 50 gab um mehr als drei Prozent nach. In den USA waren im August zwar weniger Arbeitsplätze geschaffen worden als erwartet, die Erwerbslosigkeit war aber weiter gesunken und liegt auf dem tiefsten Stand seit über sieben Jahren.

Anleger hatten sich von den Daten klare Signale erhofft, ob die US-Notenbank Fed den Leitzins bereits im September erhöht oder sich noch Zeit lässt. Höhere Zinsen machen Aktien als Geldanlage weniger attraktiv.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

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