Anzeige
21. August 2015, 10:53
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bayern LB: Mehr Gewinn in den ersten sechs Monaten 2015

Die BayernLB hat ihren Gewinn im ersten Halbjahr auf 310 Millionen Euro verdoppelt.

Eingangsbereich DL750 in Bayern LB: Mehr Gewinn in den ersten sechs Monaten 2015

Zentrale der Bayern LB in München

 

Landesbank-Chef Johannes-Jörg Riegler sagte am Donnerstag in München: “Wir kommen bei der Neuausrichtung der Bank sichtbar voran.” Im vergangenen Jahr hatten Abschreibungen auf Forderungen an die österreichische Hypo Alpe Adria und die Trennung von der ungarischen Tochterbank MKB die BayernLB tief in die roten Zahlen gedrückt.

Nach Beseitigung der Altlasten und dank eines gut laufenden Kundengeschäfts erwartet die Landesbank für dieses Jahr ein Ergebnis vor Steuern “im mittleren dreistelligen Millionenbereich”. Das Kerngeschäft mit Firmen- und Immobilienkrediten in Deutschland lief dank der guten Konjunktur weiterhin rund. Die Tochter DKB sorgte mit neuen Kunden und höherem Zinsüberschuss für kräftig Rückenwind, und das Finanzmarktgeschäft warf dank Kursgewinnen bei Wertpapieren mehr ab.

Auf der anderen Seite kosteten die neue EU-Bankenabgabe und die Einlagensicherung der Sparkassengruppe 147 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern sank um 94 Millionen auf 433 Millionen Euro. Ohne die Altlast MKB blieb unter dem Strich aber doppelt so viel Gewinn übrig. Haupteigentümer der Bayern LB ist der Freistaat, ein Viertel gehört den bayerischen Sparkassen.

Bis Ende Oktober soll das Abenteuer Hypo Alpe Adria, das die BayernLB fast in den Abgrund gerissen hätte, mit einem Vergleich beendet werden. Die Landesbank soll etwa die Hälfte der offenen Forderungen von 2,4 Milliarden Euro erhalten.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Bayern LB

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

xbAV Beratungssoftware mit neuem Geschäftsführer

Boris Haggenmüller verantwortet als Geschäftsführer seit September 2017 das operative Geschäft der xbAV Beratungssoftware GmbH. Zuvor war er der verantwortliche Prokurist des Tochterunternehmens der xbAV AG.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Die Service-Champions

Welche Banken bieten deutschen Kunden den besten Kundenservice bei der Baufinanzierung? Die Kölner Beratungsgesellschaft Servicevalue hat Kunden der Banken hierzu befragt. Eine Bank konnte besonders überzeugen und sicherte sich einen “Gold-Rang”.

mehr ...

Investmentfonds

Finanzbranche befürchtet Blasenbildung an Märkten

Die Politik der Europäischen Zentralbank hat bereits zur Blasenbildung an den Finanzmärkten geführt, oder wird dies noch tun. Dessen ist sich die Finanzbranche sicher. Die Mehrheit wünscht sich den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik, hält dies jedoch gleichzeitig für unwahrscheinlich.

mehr ...

Berater

Insurtechs: Die fairsten digitalen Versicherungsmakler aus Kundensicht

Welche digitalen Versicherungsmakler werden von ihren Kunden als besonders fair wahrgenommen? Das Kölner Analysehaus Servicevalue hat gemeinsam mit Focus-Money die Kunden von 24 Anbietern befragt. Neun von ihnen erhielten die Note “sehr gut”.

mehr ...

Sachwertanlagen

IPP-Fonds der Deutschen Finance schütten aus

Der Asset Manager Deutsche Finance aus München kündigt für seine beiden Fonds IPP Institutional Property Partners Fund I und Fund II Auszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 an die Privatanleger an.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...