22. Juni 2015, 14:19
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

BVR redet Tacheles zur Wirtschafts- und Währungsunion

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich, zu einem Bericht der fünf Präsidenten von Kommission, Europäischer Zentralbank, Eurozone, Europäischem Parlament und Rat zu einer vertieften Wirtschafts- und Währungsunion.

Fr Hlich-UweBVR in BVR redet Tacheles zur Wirtschafts- und Währungsunion

Uwe Fröhlich, BVR: “Das Geld deutscher Sparerinnen und Sparer darf nicht auch noch dazu herangezogen werden, Risiken in Bankensystemen anderer Länder abzusichern.”

Wir begrüßen den Antritt der europäischen Institutionen, den Euro dauerhaft auf eine stabile Grundlage zu stellen. Manche Schwachstellen des Euroregelwerks sind offenkundig. So sind die Regeln zur Defizitkontrolle zunehmend komplex geworden und dennoch ist die Einhaltung der Regeln nicht ausreichend gesichert. Der bisherige Ansatz, letztlich auf den guten Willen der nationalen Regierungen zu setzen, hat sich als Fehleinschätzung erwiesen.

“Entscheidungsbefugnisse abgeben”

Um mehr Verbindlichkeit in der Abstimmung der Wirtschaftspolitik zu erreichen, müssen die EU-Mitgliedsstaaten bereit sein, nationale Entscheidungsbefugnisse abzugeben und mehr Kompetenzen auf europäische Ebene zu verlagern. Leider ist diese Bereitschaft derzeit nicht zu erkennen. Eine Vergemeinschaftung der nationalen Einlagensicherungssysteme, wie sie in dem Bericht vorgeschlagen wird, ist der gänzlich falsche Weg.

“Keine Transferunion”

Das Geld deutscher Sparerinnen und Sparer darf nicht auch noch dazu herangezogen werden, Risiken in Bankensystemen anderer Länder abzusichern. Die Bankenunion darf keine Transferunion sein. Sinnvoll wäre, den mit der EU-Einlagensicherungsrichtlinie eingeschlagene Weg einer stärkeren Harmonisierung der nationalen Einlagensicherungssysteme zu vollenden.

Ihre Meinung



 

Versicherungen

DISQ: Wer die Nase im Rennen um die beste Kfz-Versicherung vorne hat

Wer in Deutschland ein Auto fahren will, der muss es auch versichern. Welche Anbieter von Kfz-Versicherungen ihre Kunden besonders zufrieden stellen, hat das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) herausgefunden.

mehr ...

Immobilien

London: Wo Millennials, X-Generation und Babyboomer Wohnimmobilien kaufen

Laut der neuesten Analysen der „Wealth Report Insight Series“ des internationalen Immobilienberatungsunternehmens Knight Frank gaben Millennials 2018 insgesamt 3,89 Mrd. Euro (3,47 Mrd. GBP) für den Erwerb von Wohnimmobilien in exklusiven Lagen in Central London aus.

mehr ...

Investmentfonds

ÖKOWORLD bietet Eltern und Großeltern den passenden politischen Investmentfonds

Der Zusammenschluss „Parents for Future“ ist eine wirkungsvolle Initiative, die jungen Menschen der “Fridays für Future”-Bewegung in ihren Forderungen nach einer konsequenten Klima- und Umweltschutzpolitik unterstützt. Der ROCK ´N `ROLL FONDS von ÖKOWORLD ist als erster Elternfonds der Welt ist genau für diese Community gemacht.

mehr ...

Berater

Zurich übernimmt Berliner Insurtech dentolo

Mit dem Erwerb des Berliner Insurtech dentolo stärkt die Zurich Gruppe Deutschland ihren Direktversicherer DA Direkt bei der  strategischen Weiterentwicklung mit dem vorgesehenen Einstieg in das Geschäft mit Zahnzusatzversicherungen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Savills IM erwirbt deutsches Logistikportfolio

Savills IM erwirbt drei Umschlaghallen in Deutschland mit insgesamt run 15.400 qm Mietfläche. Derzeitig ist das Objekt noch vollständige und langfristig an die Deutsche Post Immobilien GmbH vermietet.

mehr ...

Recht

BGH entscheidet über zeitliche Festlegung von Rechtsschutzfällen

Wann ist eine Rechtsschutzversicherung zur Zahlung verpflichtet? Mit dieser Frage musste sich der Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) Anfang dieses Monats auseinandersetzen.

mehr ...