Anzeige
4. Dezember 2015, 17:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Banken zahlen 1,58 Milliarden Euro Bankenabgabe

Deutschlands Banken müssen als Vorsorge für mögliche Krisen für das laufende Jahr 1,58 Milliarden Euro Bankenabgabe aufbringen.

Deutsche Banken zahlen 1,58 Milliarden Euro Bankenabgabe

Ein kleiner Teil der deutschen Bankenabgabe für das Jahr 2015, nämlich 5,7 Millionen Euro, werden nach Angaben eines FMSA-Sprechers in Frankfurt dem bereits existierenden nationalen Krisenfonds zur Abwicklung maroder Geldhäuser zugeschlagen.

Das Geld fließt nach Angaben der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) vom Freitag im Januar fast komplett in den für Deutschland vorgesehenen Teil des europäischen Krisenfonds. Dieser Topf dient als Puffer für mögliche Schieflagen von Instituten.

Abwicklungsfonds mit 55 Milliarden Euro

Der gemeinsame Abwicklungsfonds soll vom kommenden Jahr an gefüllt werden und bis zum Jahr 2024 mit 55 Milliarden Euro ausgestattet sein. So sollen Banken selbst für mögliche Notlagen vorsorgen, damit im Ernstfall nicht die Steuerzahler einspringen müssen.

Ein kleiner Teil der deutschen Bankenabgabe für das Jahr 2015, nämlich 5,7 Millionen Euro, werden nach Angaben eines FMSA-Sprechers in Frankfurt dem bereits existierenden nationalen Krisenfonds zur Abwicklung maroder Geldhäuser zugeschlagen. Diesen Fonds hatte Deutschland 2011 als Lehre aus der Finanzkrise aufgelegt, er ist bisher mit 2,3 Milliarden Euro gefüllt. Diese Gelder bleiben den Angaben zufolge weiterhin in deutscher Hand.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

Mehr Finanzbildung: Finanztip startet bundesweites Schulprojekt

Die Mehrheit der 16 bis 25-Jährigen fühlt sich nicht gut über Finanzthemen informiert. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Instituts Forsa hervor. Finanztip hilft mit dem Projekt “Finanztip.Schule”.

mehr ...

Immobilien

GdW: Wohnungsbau muss stärker angekurbelt werden

Der GdW Bundesverband hat den Anstieg der Baugenehmigungen begrüßt. Allerdings reiche er bei Weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken. Lösungen für eine deutliche Ankurbelung des Wohnungsbaus lägen bereits auf dem Tisch, so der Verband.

mehr ...

Investmentfonds

Das sind die Risiken für Anleger in 2019

Der Asset Manager QC Partners hat eine Liste mit sieben (un)möglichen Risiken für die Finanzmärkte 2019 zusammengestellt. Treffen diese Szenarien ein, so könnten sie zu erheblichen Verwerfungen führen. Die Liste benennt Risiken, die leicht übersehen werden oder sich außerhalb des Radars üblicher Jahresprognosen bewegen. Die Thesen sind nach Einfluss auf die Weltwirtschaft (und Relevanz für die Investoren) priorisiert.

mehr ...

Berater

DVAG: Wie geht Hauskauf heute?

Die eigenen vier Wände sind der Traum vieler Bundesbürger. Worauf man bei Finanzierung und Vertragsunterzeichnung achten sollte und welche Versicherungen jetzt wichtig werden, erklären die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG).

mehr ...

Sachwertanlagen

DFV Deutsche Fondsvermögen kauft drei weitere Hotels

Die zur Hamburger Immac-Gruppe gehörende DFV Deutsche Fondvermögen GmbH hat an den Standorten Friedrichroda, Wiesbaden/Niedernhausen und Hannover drei Hotelimmobilien der europaweit aktiven Hotelgruppe H-Hotels erworben.

mehr ...

Recht

Wirbel um Krankenkassen-Klagen geht weiter – gegenseitige Kritik

Angesichts der Klagewelle um Behandlungskosten haben sowohl Vertreter der Kliniken als auch die Seite der Krankenkassen ihr Vorgehen verteidigt. Der Klageweg sei in einem Rechtsstaat nicht verwerflich, teilte am Freitag die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland in Eisenberg mit.

mehr ...