Anzeige
19. November 2015, 13:27
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neuer Anlauf für eine Fusion zwischen DZ Bank und WGZ Bank

Die beiden Zentralinstitute der Volks- und Raiffeisenbanken DZ Bank und WGZ Bank wollen sich zur drittgrößten Bank in Deutschland zusammenschließen.

Neuer Anlauf für eine Fusion zwischen DZ Bank und WGZ Bank

Die gemeinsame Bank soll am 1. August 2016 an den Start gehen.

Eine entsprechende Absichtserklärung sei unterzeichnet worden, teilten beide Seiten am Donnerstag in Frankfurt mit. Das Institut mit dem Namen DZ Bank soll am 1. August 2016 an den Start gehen. Mit einer Bilanzsumme von zusammengerechnet knapp 500 Milliarden Euro wäre es nach Deutscher Bank und Commerzbank die Nummer drei am deutschen Markt.

DZ-Bank Vorstandschef an der Spitze 

“Es wächst zusammen, was zusammengehört”, sagte DZ-Bank-Chef Wolfgang Kirsch. Er soll das neue Spitzeninstitut der insgesamt mehr als 1000 Volks- und Raiffeisenbanken leiten. WGZ Bank-Chef Hans-Bernd Wolberg soll stellvertretender Vorstandsvorsitzender werden. “Es ist der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt”, sagte er.

Das Geschäft mit den Genossenschaftsbanken soll vom Standort in Düsseldorf gesteuert werden, wo derzeit die WGZ Bank angesiedelt ist. Zentrale Stabsfunktionen sollen schrittweise nach Frankfurt verlagert werden. Dort hat das vereinigten Institut seinen Sitz. Die beiden Institute übernehmen verschiedene Aufgaben für ihre Eigentümer, die Volks- und Raiffeisenbanken, für die diese in Regel zu klein sind.

Größte Banken-Übernahme in Deutschland seit Langem 

In der Vergangenheit hatte es mehrere vergebliche Fusionsanläufe gegeben. Der letzte scheiterte 2009 in der Finanzkrise. Die beiden genossenschaftlichen Zentralbanken kooperieren aber bereits auf verschiedenen Gebieten. Der Zusammenschluss wäre die größte Bankenhochzeit seit der mehrheitlichen Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank im Jahr 2010.

“Der Schritt erfolgt gleichberechtigt, ausgewogen und partnerschaftlich”, sagte Kirsch. Mit dem Zusammenschluss sollen Doppelinvestitionen vermieden und Strukturen vereinheitlicht werden. Das Einsparpotenzial nach Abschluss der Integration wird auf mindestens 100 Millionen Euro pro Jahr beziffert.

 

Seite zwei: Einsparpotenzial von 100 Millionen Euro

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Talanx: Operatives Ergebnis legt um 33 Prozent zu

Der Talanx-Konzern hat das operative Ergebnis (EBIT) nach neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent deutlich auf 1,5 (1,1) Milliarden Euro gesteigert. Das Konzernergebnis stieg um zehn Prozent auf 488 (444) Millionen Euro.

mehr ...

Immobilien

Brände zerstören Teile Kaliforniens – auch Thomas Gottschalks Haus betroffen

Gewaltige Brände im Norden und Süden Kaliforniens haben Hunderte Quadratkilometer Wald vernichtet und Tausende Häuser zerstört. Nach Angaben des kalifornischen Feuerwehrverbands CPF mussten rund 250.000 Menschen vor den Flammen fliehen. Auch die Häuser zahlreicher Prominenter sind betroffen.

mehr ...

Investmentfonds

Ölpreise steigen wieder

Nach den Verlusten der vergangenen Wochen, ziehen die Ölpreise wieder an. Das liegt unter anderem an dem knapperen Angebot. Ob die Opec-Mitglieder ihre Fördermenge in nächster Zeit reduzieren, ist unentschieden. Russland und Saudi-Arabien sind unterschiedlicher Meinung.

mehr ...

Berater

Bundesregierung warnt Banken vor hartem Brexit

Die Bundesregierung mahnt die Finanzbranche, sich trotz jüngster Lichtblicke bei den Brexit-Verhandlungen auf einen möglichen ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU einzustellen.

mehr ...

Sachwertanlagen

INP kauft drei weitere Pflegeheime

Die INP-Gruppe aus Hamburg hat drei Pflegeeinrichtungen der Wolf-Gruppe aus Eschwege, Hessen, übernommen. Zwei der drei Immobilien wurden für den offenen Spezial-AIF “INP Deutsche Pflege Invest” erworben, die dritte für einen Publikumsfonds.

mehr ...

Recht

PRIIP und die UCITS-KIID: Fallstricke in der Umstellung?

Das ifa-Ulm sieht bei der Umstellung von UCITS-KIID zu PRIIP-spezifischen Angaben neue Herausforderungen auf die Versicherer zukommen. Denn gerade beim Umgang mit laufenden Jahresbeiträgen liefern die technischen Regulierungsstandards keine klaren Vorgaben.

 

mehr ...