Medien: Vorentscheidung für Verkauf der Postbank

Der Vorstand der Deutschen Bank hat einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ zufolge eine Vorentscheidung für den Verkauf der Postbank getroffen. Der Beschluss sei in einer Sitzung am Mittwoch gefallen, berichtete das Magazin ohne genaue Quellen zu nennen.

Zentrale der Postbank

Ein alternatives Konzept, das die Abspaltung des kompletten Privatkundengeschäfts vorsieht, habe keine ausreichende Unterstützung im Top-Management gefunden. Die Spekulationen um einen möglichen Verkauf der Postbank haben dem Kurs des Frankfurter Geldhauses zugesetzt. Am frühen Nachmittag lag der Kurs der Deutsche-Bank-Aktie mit drei Prozent im Minus.

Endgültige Entscheidung am 24. April?

Die nun bevorzugte Strategie sieht dem Bericht nach neben der Abspaltung der Postbank auch die Schließung weiterer Filialen der Marke Deutsche Bank vor. Zudem solle ein Teil der Auslandsaktivitäten aufgegeben werden. Für den 24. April sei eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung angesetzt worden. Bis dann sollen laut „Spiegel“ alle Details geklärt sein. Ein Sprecher der Deutschen Bank sagte gegenüber Cash.online, man wolle den Bericht des „Spiegel“ nicht kommentieren.

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In der Diskussion waren zuletzt insbesondere drei mögliche Szenarien. Sparmaßnahmen kombiniert mit einem möglichen Verkauf der Postbank, eine Aufspaltung in eine Investment- und eine Privatkundenbank sowie eine vollständige Integration der Postbank, um Doppelstrukturen zu vermeiden. (fm)

Foto: Postbank

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