Anzeige
17. April 2015, 14:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Medien: Vorentscheidung für Verkauf der Postbank

Der Vorstand der Deutschen Bank hat einem Bericht des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel” zufolge eine Vorentscheidung für den Verkauf der Postbank getroffen. Der Beschluss sei in einer Sitzung am Mittwoch gefallen, berichtete das Magazin ohne genaue Quellen zu nennen.

Postbank in Medien: Vorentscheidung für Verkauf der Postbank

Zentrale der Postbank

Ein alternatives Konzept, das die Abspaltung des kompletten Privatkundengeschäfts vorsieht, habe keine ausreichende Unterstützung im Top-Management gefunden. Die Spekulationen um einen möglichen Verkauf der Postbank haben dem Kurs des Frankfurter Geldhauses zugesetzt. Am frühen Nachmittag lag der Kurs der Deutsche-Bank-Aktie mit drei Prozent im Minus.

Endgültige Entscheidung am 24. April?

Die nun bevorzugte Strategie sieht dem Bericht nach neben der Abspaltung der Postbank auch die Schließung weiterer Filialen der Marke Deutsche Bank vor. Zudem solle ein Teil der Auslandsaktivitäten aufgegeben werden. Für den 24. April sei eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung angesetzt worden. Bis dann sollen laut “Spiegel” alle Details geklärt sein. Ein Sprecher der Deutschen Bank sagte gegenüber Cash.online, man wolle den Bericht des “Spiegel” nicht kommentieren.

In der Diskussion waren zuletzt insbesondere drei mögliche Szenarien. Sparmaßnahmen kombiniert mit einem möglichen Verkauf der Postbank, eine Aufspaltung in eine Investment- und eine Privatkundenbank sowie eine vollständige Integration der Postbank, um Doppelstrukturen zu vermeiden. (fm)

Foto: Postbank

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Vermittler als Auslaufmodell? Virtuelle Assistenten und Robo Advisor auf dem Vormarsch

Kaum eine Branche steht durch die Digitalisierung vor so einschneidenden Veränderungen wie die Assekuranz. Auch der Versicherungsvertrieb wird sich dadurch massiv verändern, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Softwareherstellers Adcubum zusammen mit den Versicherungsforen Leipzig.

mehr ...

Immobilien

Raus aus der Stadt: Immobilienkäufer suchen verstärkt im Umland

In den deutschen Metropolen ist bezahlbarer Wohnraum immer schwieriger zu finden. Immer mehr Immobilienkäufer weichen daher nach einer Analyse von Immowelt in die Speckgürtel aus, da dort die Preise noch niedriger sind. Am stärksten zeige sich diese Entwicklung in Berlin, Stuttgart und Frankfurt.

mehr ...

Investmentfonds

Die Kosten des Betrugs

US-Präsident Donald Trump will weniger Regulierung, aber dafür drastischere Strafen für Betrüger. Wie so oft waren seine Twitter-Follower die ersten, die davon erfahren haben. Die Folgen dieses Vorhabens bekommt unter anderem Warren Buffett zu spüren.

mehr ...

Berater

Die Zukunft der Provisionen unter MiFID II

Eigentlich ist die Richtlinie längst in deutsches Recht umgesetzt worden und von den Betroffenen zu beachten. Die Umsetzung erfolgte durch das 2. Finanzmarktnovellierungsgesetz, das seit dem 03.01.2018 gilt. Nun könnte die Schlussfolgerung naheliegen, dass deshalb seit Anfang des Jahres die wesentlichen offenen Fragen beantwortet und die teils über Jahre andauernden Diskussionen, gerade auch zur Provisionsthematik, ein Ende gefunden haben. Gerade hinsichtlich der 34f-Vermittler kann hiervon allerdings keine Rede sein. Ein Gastbeitrag von Florian Kelm, Rechtsanwaltskanzlei Zacher & Partner

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R-Insolvenzen: Fragen an die Bundesregierung

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat eine kleine Anfrage zu Container- und Schiffsfinanzierungen an die Bundesregierung gestellt. Ein Teil der Fragen entfällt auf die Causa P&R.

mehr ...

Recht

Ex-Sparkassenchef muss doch nicht vor Gericht

Der ehemalige Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon muss doch nicht vor Gericht. Der frühere bayerische Finanzminister soll per Strafbefehl zu 140 Tagessätzen wegen Steuerhinterziehung verurteilt werden, wie Oberstaatsanwältin Anne Leiding ankündigte. Darauf hätten sich die beteiligten Parteien in einem Rechtsgespräch geeinigt.

mehr ...