Moodys stuft Griechenland herab

Die Ratingagentur Moody’s hat Griechenlands Kreditbewertung angesichts der steigenden Pleitegefahr des Landes weiter herabgestuft. Die Bonitätsnote sinke um eine Stufe von Caa1 auf Caa2, teilten die Kreditwächter am Mittwochabend mit.

Griechenland: Finanzierungsspielraum in der Kritik.

Das Land rutscht damit noch tiefer in den sogenannten Ramschbereich, griechische Staatsanleihen gelten bei Moody’s schon länger als „schlechte Qualität“ und „sehr großes Kreditrisiko“. Der Ausblick für das Rating ist negativ, so dass die Gefahr weiterer Herabstufungen besteht.

Einigung mit Kreditgebern fraglich

Moody’s begründet die Entscheidung mit der hohen Unsicherheit, ob die griechische Regierung rechtzeitig eine Einigung mit ihren Kreditgebern findet, um Zahlungsverpflichtungen einzuhalten. Griechenland ist akut pleitebedroht und kratzt schon seit Wochen das letzte Geld zusammen, damit Rechnungen bezahlt werden können.

Keine Einzelmeinung

Die anderen großen Ratingagenturen sind kaum zuversichtlicher als Moody’s -bei Fitch hat Griechenland eine ebenso schlechte Bewertung, bei Standard & Poor’s liegt sie nur eine Stufe höher.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

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