26. August 2016, 09:41
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NordLB: Schiffskrise belastet

Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) hat erwartungsgemäß auch zur Jahresmitte 2016 rote Zahlen geschrieben. Die ersten sechs Monate schloss der Konzern mit einem Verlust von 406 Millionen Euro nach Steuern ab. Maßgeblich dafür waren die schlechte Lage an den Schifffahrtsmärkten und die nötige Aufstockung der Risikovorsorge.

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Unternehmenssitz der NordLB in Hannover

Bei der Verkleinerung ihres Schiffskreditgeschäfts meldete die Bank in Hannover erste Erfolge: Seit dem Jahresbeginn wurde das Volumen von 19 auf 17,9 Milliarden Euro reduziert. Am Montag war bekanntgeworden, dass die NordLB sich von Finanzierungen für 100 Schiffe im Wert von 1,3 Milliarden Euro trennt. Weitere ähnliche Transaktionen seien geplant.

In den Halbjahreszahlen sind wie auch in den Vorjahren die Ergebnisse aller Konzerntöchter einschließlich der Bremer Landesbank (BLB) enthalten. Die NordLB ist Mehrheitsgesellschafter der in Schieflage geratenen BLB.

Niedersachsen ist Haupteigentümer der NordLB, neben Sachsen-Anhalt, dem Sparkassenverband Niedersachsen, dem Sparkassenbeteiligungsverband Sachsen-Anhalt und dem Sparkassenbeteiligungszweckverband Mecklenburg-Vorpommern. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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