30. August 2017, 13:12
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Fortschritte beim Abbau riskanter Schiffskredite

Die NordLB hat sich ein kleines Gewinnpolster für weitere Belastungen durch die Schifffahrtskrise angelegt. Unterm Strich verdiente die Landesbank im ersten Halbjahr 271 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

 in Fortschritte beim Abbau riskanter Schiffskredite

Verwaltungssitz der NordLB in Hannover

Ein Jahr zuvor hatten hohe Rücklagen für risikoreiche Schiffskredite noch ein Loch von 406 Milliarden Euro in die Bilanz gerissen.

Jetzt musste die Bank deutlich weniger Geld, das in anderen Bereichen verdient wird, für mögliche Zahlungsausfälle von Reedern und Schiffseignern zurückstellen. Außerdem wird die NordLB risikoreiche Schiffskredite schneller an andere Investoren los, als sie ursprünglich geplant hatte.

Zweites Halbjahr wird schwierig

Trotz des Gewinnpolsters aus dem ersten Halbjahr bleibt das Geldhaus für das Gesamtjahr aber bei seinem Ziel, überhaupt einen Gewinn zu erwirtschaften. Einem Sprecher zufolge dürfte es im zweiten Halbjahr voraussichtlich schwieriger werden.

Schon das zweite Quartal war für die Bank nicht mehr so ertragreich wie der schwungvolle Jahresbeginn. Der Gewinn aus Kreditvergaben sowie aus Gebühreneinnahmen, zum Beispiel für Wertpapiergeschäfte, ging zurück. (dpa-AFX)

Foto: Ulrich Reinecke, NordLB

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