Konsum bleibt auch 2017 wichtige Konjunkturstütze

Ähnlich schwach hatte sich dieses Segment bereits 2016 entwickelt. Lediglich bei Wohnungseinrichtungen und Küchen dürfte das Wachstum etwas größer ausfallen. „Der gesamte Wohnbereich entwickelt sich sehr gut“, sagte Adlwarth.

Ungleich bessere Aussichten bieten sich 2017 dem Lebensmitteleinzelhandel. Dieser dürfte nach der GfK-Prognose mit 179,5 Milliarden Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Prozent zulegen.

Dazu dürfte die zunehmende Zahl der Haushalte – auch eine Folge der verstärkten Flüchtlingszuwanderung – beitragen. Aber auch die weiterhin steigende Konsumstimmung sei „wesentlicher Treiber dieser positiven Entwicklung“.

Aufkommende Verunsicherung bei Verbrauchern

Dennoch lauerten am Horizont dunkle Schatten, die das Konsumklima eintrüben könnten. Verschiedene weltpolitische Risiken sorgten für eine „aufkommende Verunsicherung“ bei den Verbrauchern, stellte die GfK fest.

Dazu zähle neben der vom Ölpreis getriebenen Inflation und dem drohenden Wirtschaftsprotektionismus des neuen US-Präsidenten Donald Trump auch der abzusehende Zinsanstieg in den USA.

Sorge bereiten den Konsumforschern auch die Brexit-Verhandlungen und mögliche Wahlsiege rechtspopulistischer Parteien in einigen EU-Ländern. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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